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iPad-Hülle mit herausnehmbarer Tastatur

Die iPad-Tastaturhülle „Writer Plus“ des Zubehörspezialisten Adonit gibt es ab sofort auch mit deutschem Tasten-Layout zu kaufen. Die Hülle ist mit iPads ab der zweiten Generation kompatibel. Ihre Innenseite ist aus Wildleder, die Außenhülle aus abwaschbarem Gummi gefertigt. Sie ist in Schwarz, Rot und Türkis erhältlich. Die herausnehmbare Aluminium-Tastatur erinnert an die der aktuellen MacBook-Reihe und wird per Bluetooth mit dem iPad gekoppelt. Ein Magnet fixiert das Tablet, während die Rückseite auf dem aufgeklappten Cover abgestützt wird. Dadurch ist der Aufstellwinkel weitgehend frei einstellbar. Klappt man die Hülle zu, legt sich das iPad schlafen. Die Stromversorgung erfolgt über Akkus, die bis zu zwei Wochen halten sollen und sich über USB aufladen lassen. Im Handel kostet „Writer Plus“ knapp 100 Euro. (tru)

Apple-Prozessgeflüster

Im anhaltenden Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung gibt es erste Anzeichen der Entspannung: Die Koreaner verzichten auf den Vertrieb des Galaxy S3 Mini in den USA und die Kalifornier ziehen ihre Vorwürfe der Patentverletzungsvorwürfe gegen das Samsung-Smartphone zurück. Das geht aus im Netz veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervor (siehe c’t-Link).

Um andere Smartphones wie iPhone 5 oder Galaxy S3 streiten die Kontrahenten derweil unverändert weiter. Experten rechnen frühestens 2014 mit dem Prozessbeginn. In einem anderen Verfahren vor demselben kalifornischen Gericht entschied die in beiden Fällen zuständige Richterin Lucy Koh, dass Samsung Verkaufszahlen für diverse Geräte veröffentlichen muss. Die Zahlen sind wichtig für die Ermittlung des Schadenersatzes. Eine Jury legte diesen zwar bereits im August auf 1,05 Milliarden US-Dollar fest, Samsung will allerdings noch eine deutliche Reduzierung der Summe erreichen. Zudem läuft bereits das Berufungsverfahren mit der Möglichkeit, den erstinstanzlichen Geschworenenspruch ganz zu kippen.

Unterdessen hat Amazon einen Erfolg gegen Apple verbucht. Richterin Phyllis Hamilton, eine Kollegin von Koh, urteilte, dass Amazons auf den Namen „Appstore“ getaufter Online-Shop keine irreführende Werbung sei. Apples Vorwurf der Markenrechtsverletzung mit Blick auf den hauseigenen „App Store“ prüft das Gericht aber weiterhin. Während Apple eine Markenbeeinträchtigung sieht, ist Amazon der Auffassung, dass der Begriff „App Store“ generell für App-Download-Plattformen stehe und daher kein Markenschutz bestünde. (ohu)

Android-Simulator für den Mac

Mit dem App Player der Firma BlueStacks können Mac-Anwender Android-Apps laufen lassen. Zwar gibt es die Software bislang nur in einer Vorabversion, trotzdem sollen bereits über 750 000 Android-Anwendungen damit laufen. Um die Apps bereitzustellen, integriert der Simulator die Online-Shops von Google, Amazon, 1Mobile und Get Jar.

BlueStacks will mit seiner Software OS X und Windows als Zielplattform für Android-Entwickler interessant machen. Umgekehrt hofft das Start-up, Entwickler könnten so mehr Gefallen an der Android-Programmierung finden, da ihre Apps dann ohne weitere Anpassungen auf drei Plattformen laufen könnten.

Die Software ist sowohl für den Mac als auch für Windows erhältlich. Die Beta-Versionen sind bislang kostenlos. Wie teuer das Endprodukt sein wird oder wann es fertig ist, verrät BlueStacks noch nicht. (mst)

Apple-Notizen

Apples aktuelle OS-X-Version Mountain Lion verbreitet sich ähnlich schnell wie ihre Vorgänger. Bereits 32 Prozent der Mac-Anwender surften im Dezember mit OS X 10.8 im Netz, berichtet das Marktforschungsunternehmen Net Applications.

Apple bietet nun auch für die günstigste iMac-Konfiguration das Fusion Drive als Build-to-Order-Optionen (BTO) an. Die SSD-Erweiterung kostet 250 Euro Aufpreis.

Die Mediathek-App wurde aus rechtlichen Gründen eingestellt. Bestehende Installationen können nicht mehr genutzt werden. Das teilte der Entwickler auf Twitter mit. Die Software erlaubte den Download von TV-Inhalten verschiedener öffentlich-rechtlicher Sender.

Laut einer Umfrage der Marktforscher von ForeSee waren US-Kunden von Apples Online-Shop 2012 weniger zufrieden als noch im Jahr zuvor. Der Shop rutschte in der Gunst der Kunden um 22 Plätze auf Platz 24 ab. Das ist das schlechteste Ergebnis seit vier Jahren. Bewertet wurden das Aussehen der Webseite, die Bedienung und die Produkt-Verfügbarkeit.

Die aktuelle iMac-Baureihe ist nicht kompatibel mit dem VESA-Mount-Adapter. Apple bestätigte in einem Support-Dokument, dass sich der Desktop-Mac „zurzeit“ nicht per Adapter an der Wand oder einem Schwenkarm anbringen lasse.

Seit dem letzten Update unterstützt WhatsApp das iPhone 3G nicht mehr. Die App setzt seit der iPhone-5-Anpassung iOS 4.3 voraus, das mindestens ein iPhone 3GS erfordert.

Bis Januar 2013 haben laut Apple die inzwischen über 500 Millionen iOS-Nutzer mehr als 40 Milliarden Anwendungen aus dem App Store geladen. Davon entfallen allein 20 Milliarden Downloads auf das Jahr 2012.

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