Büros der Zukunft

Wie wir künftig arbeiten

Trends & News | Trend

Geht es nach Arbeitswissenschaftlern, hat das Einzelbüro bald ausgedient. Non-Territorialität, Flexible Office, Plug & Work heißen die neuen Zauberwörter – und das bleibt nicht ohne Folgen: Europas größter Technologiekonzern Siemens beispielsweise entzieht 140 000 Mitarbeitern in den kommenden Jahren den persönlichen Schreibtisch.

T isch, Stuhl, Beleuchtung, Steckerleiste für den Anschluss von elektrischen Geräten. Mehr ist für einen einfachen Büroarbeitsplatz im Prinzip nicht nötig. Und so sieht es bei nicht wenigen der rund 18 Millionen Menschen, die in Deutschland einer Bürotätigkeit nachgehen, auch tatsächlich aus – von der Autowerkstatt um die Ecke, wo kaufmännische Teilzeitkräfte in schummrigem Licht Aufträge bearbeiten und die Buchführung erledigen, über Neu-Selbstständige mit eBay-Shop im eigenen Wohnzimmer bis hin zu Entwickler- und Journalistengemeinschaften, die sich karge Büroetagen teilen.

Aber es gibt auch eine ganz andere Welt: Bunt schillernde, mit designorientierten Hightech-Geräten vollgestopfte und von Innenarchitekten bis in den letzten Winkel durchgestylte „Working Spaces“ mit „Community-Effekt“, von denen man hofft, dass sie eine positive Wirkung auf die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter haben – Chilling Lounge und Kickertisch inklusive. Insbesondere bei Unternehmen aus der New-Economy stellt man zudem häufig fest, dass das gewählte Office-Interieur eine Aussage ist: Schaut her, wir sind neu, wir sind anders, und wir werfen alte Konventionen über Bord. ...

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