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Dateimanager fürs iPad

Documents ist mehr als nur der x-te Datei-Viewer für iOS: Die iPad-App versteht sich vor allem als Dateiverwaltung mit Datentransfer zwischen Mobilgerät auf der einen Seite und Cloud oder Desktop-Rechner auf der anderen. Während die iPhone-Version weiterhin als kostenpflichtige App ReaddleDocs erhältlich ist, gibt es Version 4.0 der iPad-Variante unter dem neuen Namen „Documents“ kostenlos.

Sie öffnet nicht nur PDF- und Office-Dokumente, sondern auch ZIP- und RAR-Archive, Textdateien, Audioformate und Videos. Wie in einem Dateimanager verwaltet man darin Dokumente, sortiert sie in Ordner, kopiert und benennt sie um.

Eine übergreifende Suche in allen Textdateien ist ebenso eingebaut wie ein Browser, der Webseiten als PDFs speichert. Dateien lassen sich in ZIP-Archive packen.

Wer Cloud-Dienste wie Box.net, Dropbox, Google Drive, iCloud oder SkyDrive benutzt, kann ihren Datenbestand in Documents einklinken – eine Einbindung von Ordnern per FTP und WebDAV ist ebenso möglich.

Ist das iPad in einem lokalen Netzwerk eingeloggt, lassen sich die Dateien über ein Webfrontend für andere Rechner freigeben. Documents erfordert mindestens iOS 5.0. (acb)

Android-Zeitung

Für viele ist Google Reader im Browser die Sammelstelle für RSS-Feeds, aus denen man sich seinen eigenen Nachrichtenmix erstellt. Zwar gibt es eine offizielle Android-App von Google dafür, doch die RSS-App Press bereitet die bei Google gesammelten News viel schöner und übersichtlicher auf. Vor allem auf Tablets nutzt Press die Bildschirmfläche besser aus als Google selbst: Hat man sich in der App mit seinem Google-Konto eingeloggt, zeigt sie die aggregierten RSS-Feeds in zwei Spalten an: links die Kategorien, rechts die einzelnen Quellen. Ein Tipp auf eine Quelle öffnet eine Übersicht aller News, ein Wisch nach rechts führt auf die einzelne Meldung. Auf Smartphones ist die Bedienung genauso intuitiv, nur arbeitet die App dort ohne Spaltenlayout.

Dank schicker Schrift und schlichtem Layout macht das Lesen mit Press Spaß und man findet sich sehr schnell auch in großen Nachrichtensammlungen zurecht. Fürs Feintuning der RSS-Synchronisation bietet die App allerlei Einstellungen; Artikel gibt man über den „Teilen“-Dialog von Android an andere Dienste wie Evernote oder Facebook weiter. Press erfordert Android 4.0 oder höher und kostet im Play Store 2,25 Euro. (acb)

50-GByte-Cloud für Android und iOS

Neue Kunden bekommen beim Hoster Mediafire 50 GByte kostenlosen Cloud-Speicher. Für Mobilgeräte gabs bisher nur einen iOS-Client, jetzt hat der Anbieter auch eine Android-App herausgebracht. Die heißt wie der Hosting-Dienst Mediafire und speichert und öffnet unter anderem Multimedia-Dateien und Office-Dokumente. Daten lassen sich auch vom Smartphone oder Tablet aus in die Cloud hochladen.

Zur Verwaltung bietet Mediafire ein lokales Ordnersystem an, in dem Dateien umhergeschubst oder an andere Apps beziehungsweise per Mail weitergeleitet werden können. Eine Suchfunktion hilft, den Überblick über die Datenmenge zu behalten. Die App ist wie der Online-Speicher kostenlos und im Play Store für Android 2.2 und höher erhältlich, für Tablets wurde sie nicht optimiert – dort sieht sie wie eine aufgeblasene Smartphone-App aus. (gil)

Webkit-Browser von Opera

Ice heißt Operas neuer Mobil-Browser, der im Februar sowohl für iOS als auch Android erscheinen soll. In einem Video stellte der Produktmanager das Projekt vor, das gänzlich auf Buttons auf der Bedienoberfläche verzichtet (siehe c’t-Link). Wo andere Browser Navigation über Schaltflächen regeln, steuert man Ice vor allem mit Wischgesten. Der Browser bekommt außerdem eine Art Homescreen, auf dem man Links zu Websites wie Apps ablegt.

Die Suchfunktion liefert keine klassische Liste, sondern Vorschaubilder für die gefundenen Websites. Gerüchten zufolge soll Opera Ice nicht die eigene Rendering Engine Presto verwenden, sondern Webkit – weil die eigene von zu wenigen Web-Entwicklern auf mobilen Websites unterstützt wird. (rzl)

App-Notizen

Update für die Apps der Deutschen Bahn: Mit DB Tickets für iOS und Android kann man nun auch Hin- und Rückfahrten kombiniert buchen. In der iPhone-Version bekommt man Verspätungen zu den markierten Verbindungen außerdem per Push-Nachricht mitgeteilt.

Der Android-Browser Dolphin wurde komplett überarbeitet. Unter anderem lassen sich Lesezeichen leichter bearbeiten und die Performance ist besser.

Der Dropbox-Client für Android hat in Version 2.3 einiges dazugelernt: Die Fotos im Upload-Ordner kann man jetzt besser verwalten, in Alben sortieren und für andere freigeben.

Der E-Book-Reader Blue Fire für Epub mit und ohne Kopierschutz unterstützt in der aktuellen Android-Version auch hochauflösende Tablet-Displays.

Neue Funktion für den Facebook Messenger: In der iOS-Version können Nutzer nun auch VoIP-Telefonate führen, vorerst jedoch nur in den USA.

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