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OpenVPN mit IPv6 und iOS-Client

Die quelloffene SSL-VPN-Software OpenVPN steht seit Anfang Januar 2013 in der stabilen Version 2.3.0 zum Download bereit. Die neue Version beherrscht nun vollständig das Internet Protocol Version 6 (IPv6). Weitere Neuerungen betreffen das Plug-in-API sowie das Verschlüsselungssystem der Software, bei dem sich jetzt OpenSSL gegen die Alternative PolarSSL austauschen lässt. Es erlaubt den Zugriff auf Verschlüsselungsparameter, Zertifikatsoptionen und Proxy-Einstellungen über das Verwaltungs-Interface. Laut Changelog haben die Entwickler auch die UTF-8-Unterstützung verbessert und die OpenVPN-Entwicklungsumgebung sowie die Dokumentation der Quelltexte und der Software überarbeitet.

Kurz nach der Veröffentlichung von OpenVPN 2.3.0 brachten die OpenVPN-Entwickler zudem erstmals den offiziellen OpenVPN-Client OpenVPN Connect für Apples iOS-Geräte in den App Store: Die kostenlose App steht nicht unter der Open-Source-Lizenz GPL und wurde vollständig neu aufgebaut. Wie auch die Android-Version von OpenVPN Connect arbeitet sie jedoch mit dem quelloffenen OpenVPN zusammen: Läuft auf dem VPN-Server OpenVPN 2.3.0, gelangen iOS- und Android-Geräte auch per IPv6 ins Internet und Firmen-Netz. (rek)

Router meldet Status an App

Ab der Firmware-Version 5.4.7 beliefern die Multi-WAN- und Mobilfunk-Router aus Peplinks Balance- und Max-Serie iOS-Geräte per Push Notification mit Status- und Fehlermeldungen. Die dafür nötige App Router Utility priorisiert und steuert zudem Netzwerkverbindungen, zeigt aber auch Log-Nachrichten und Statistiken zum Durchsatz sowie zur Geschwindigkeit der Router an. Laut Peplink ist eine Android-Version in Arbeit (siehe c’t-Link). (rek)

Medien-Konverter

Der Medien-Konverter IGMC-1011GF von Spektra verbindet weit entfernte Gigabit-Ethernet-Netze per Glasfaser-Kabel. Das für die Hutschienen-Montage gedachte Gerät besitzt einen Gigabit-Ethernet-Port sowie eine Glasfaserkabel-Schnittstelle, die je nach Modell für Single-Mode- oder Multi-Mode-Glasfaserverkabelung geeignet ist. Per Multi-Mode-Verkabelung überbrückt das Gerät bis zu 550 Meter, über Single-Mode-Kabel erreicht es Entfernungen von maximal 10 Kilometer. Der Konverter arbeitet laut Hersteller bei Temperaturen von –40 bis +70 Grad Celsius und versorgt sich über zwei Anschlüsse redundant mit Strom (12 bis 48 Volt Gleichstrom). Die Multi-Mode-Version des IGMC-1011GF kostet 220 Euro, die Single-Mode-Variante 270 Euro. (rek)

Opto-Isolator für Ethernet

Der Opto-Isolator OLD6000 vermittelt Fast-Ethernet-Links (100 MBit/s vollduplex) zwischen Anlagenteilen oder Gebäuden, wobei er die Leitung galvanisch trennt. So können elektrische Störungen aus dem einen LAN-Segment nicht in das andere überkoppeln. Der Hersteller HWU Elektronik garantiert dabei eine Impulsfestigkeit von 6000 Volt (1,2/50 µs). Nebenbei kann man mit dem Gerät eine Ethernet-Strecke um 90 Meter verlängern, da das Datensignal durch die integrierten Opto-Wandler aufgefrischt wird. Der 125 mm  × 80 mm × 50 mm kleine OLD6000 zieht dazu rund 2,6 Watt Leistung aus dem mitgelieferten 5-Volt-Steckernetzteil und kostet 236 Euro. (ea)

Schlanker Steckdosen-Repeater

Der als Steckdosengerät ausgelegte WLAN-Repeater DAP-1320 von D-Link vergrößert die Reichweite eines vorhandenen WLANs im 2,4-GHz-Band. Das Gerät funkt gemäß IEEE 802.11n mit bis zu 300 MBit/s brutto und erfragt die Zugangsdaten vom WLAN-Router auf Knopfdruck über WPS. Das weitergereichte Funknetz kann der Repeater zudem mit einer eigenen SSID benennen. Der DAP-1320 besitzt keine LAN-Schnittstelle und arbeitet daher nicht als Bridge für kabelgebundene Netzwerkgeräte. Er wiegt knapp 70 Gramm und passt mit seinen etwa 5 Zentimeter Kantenlänge genau in eine Steckdose – benachbarte Dosen blockiert das Gerät nicht. Für die Einrichtung und Verwaltung des 60 Euro teuren Geräts steht eine Browser-Oberfläche sowie die Android- und iOS-App QRS Mobile bereit. (rek)

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