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Akkord-Erkennung

http://chordify.net

www.ultimate-guitar.com

Die Webseite Chordify.net analysiert die Akkorde eines Musikstücks nach Vorlage einer Musikdatei der Formate MP3, Ogg Vorbis, WMA beziehungsweise M4A oder eines YouTube- oder Soundcloud-Links. Dazu nutzt der Dienst Open-Source-Werkzeuge wie den Sonic Annotator zur Merkmalsextraktion und HarmTrace für die harmonische Analyse. Nach kurzer Wartezeit zeigt Chordify die erkannten Akkordsymbole. Solcherlei Erkennung ist nicht das neueste technische Wunderwerk, aber als für jedermann nutzbarer Web-Dienst durchaus neu und praktisch.

Chordify arbeitet bei ehrlicher, einfacher Gitarrenmusik erstaunlich akkurat. Bei komplizierten Arrangements muss man Etliches per Hand aufräumen. Bei Akkordfolgen mit Wechselbass kommt Chordify durcheinander. Bei Popmusik kann der Dienst allenfalls als Gerüst fürs Heraushören dienen. Außer Akkordfolgen gibt er keine Hinweise etwa auf Arrangement, Instrumentierung, Picking, Fingersatz oder Rhythmus. Der Dienst ist eine lustige Spielwiese für technikaffine Musik-Nerds. Bei exotischen Produktionen, für die sich keine Vorlage im Web findet, kann Chordify einen wichtigen Startpunkt für ein Cover geben. Für alles andere liefern Portale wie Ultimate-Guitar.com Musikern nach wie vor bessere Inhalte. (akr)

Platzkätzchen

www.placekitten.com

www.lorempixel.com

www.placehold.it

„Platzhalter-Fotos für jeden Fall“ verspricht der Webdienst Lorempixel aus Stuttgart, etwa zum Entwerfen von Webseiten oder Broschüren. Diese können aus elf verschiedenen Themenbereichen wie Essen, Technik oder Natur kommen und zwischen 1 und 1920 Pixel hoch und breit sein. Längliche Banner oder exotische Proportionen stellen kein Problem dar. Das Ergebnis ist wahlweise mit einem eigenen Text versehen und in Schwarzweiß oder Farbe gehalten. Den Link kombiniert der Nutzer entweder selbst oder nutzt den Generator auf der Homepage des Anbieters. Quadratische Sportfotos in Grau finden sich zum Beispiel unter http://lorempixel.com/g/400/400/sports. Alle verwendeten Fotos stehen unter einer CC-Lizenz.

Platzhalter-Kätzchen gibt es bei Placekitten. Dort werden Katzenfotos auf ähnliche Weise in allen Größen bereitgestellt. Leere Platzhalter liefert Placeholdit für neutrale graue Kästen in Mockups oder ersten Entwürfen. (Dominik Kroner/rzl)

Highscore: Inbox Zero

http://emailga.me

The Email Game ist eine Erweiterung für Google Mail, die einen spielerischen Ansatz nutzt, um das Problem der E-Mail-Flut zu lösen: Je schneller eine E-Mail im Posteingang bearbeitet wird, desto mehr Punkte erhält der Nutzer. Während man also Nachrichten liest, beantwortet, löscht und archiviert, läuft ein Countdown mit. Fürs Beantworten bekommt der Nutzer Sonderpunkte, für schlichtes Überspringen gar keine.

Wer seinen Posteingang gerne als Aufgabenliste verwendet, wird sich über die Boomerang-Funktion freuen: E-Mails können damit archiviert und zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch wieder hervorgeholt werden. Dabei ist zwischen einer Stunde und mehreren Monaten alles möglich. Damit Entscheidungsmuffel keine einzelnen E-Mails vor sich herschieben, stellt der Dienst verschiedene Zufallsgeneratoren bereit. Das Produktivitäts-Spiel benötigt keine Registrierung, lediglich eine gültige Google-Mail-Adresse. Man gewährt dem Spiel allerdings Zugriffsrechte auf das E-Mail-Konto.

(Dominik Kroner/rzl)

Hardware-Verteiler

www.hardware-fuer-alle.de

Hardware für alle vermittelt zwischen Leuten, die wegen einer Neuanschaffung Hardware übrig haben, und solchen, die sie brauchen können. Der Hintergrund ist gemeinnützig: Teilhabe am Internet setzt Hardware voraus, die sich viele Menschen nicht leisten können. Notebooks, Smartphones, MP3-Player und Ersatzteile können gespendet oder verliehen werden. Übergabe oder Versand handeln die Nutzer unter sich aus. (rzl)

Offene Bibliografie

http://openlibrary.org

Als offene Bibliothek hat OpenLibrary ein Ziel: die Metadaten zu jedem Buch, das jemals erschienen ist, zu sammeln. Besonders an OpenLibrary: Es ist ein Wiki. Für die Suche nach einem Buch lohnt sich der Blick in die OpenLibrary, gerade bei englischsprachigen Büchern. Über einen Link zur Suche im WorldCat, einem Katalog, dem viele Bibliotheken weltweit angeschlossen sind, kann man sehen, welche das Buch in der Nähe vorhält. Auch Links zum Online-Buchhandel finden sich hier.

Ein weiterer Nutzen ist die Listenfunktion, mit der viele Bücherwürmer zu bestimmten Themen oder Autoren wichtige Werke zusammenstellen. Gemeinfreie Werke lassen sich in verschiedenen Dateiformaten auf das Lieblings-Lesegerät laden. (rzl)

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weiterführende Links

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