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Günstiger PDF-Editor

Der PdfEditor 2 von PixelPlanet spielt mit einem Verkaufspreis von knapp 80 Euro preislich in einer Liga mit den PDF-Paketen von Nuance, Foxit und Nitro, die alle PDF-Erzeuger und -Bearbeiter kombinieren. Der PixelPlanet-Konverter erstellt PDFs klassisch über den Drucken-Dialog aus beliebigen Anwendungen heraus, aber auch über das Kontextmenü des Windows Explorers oder via Scanner. Gescannte Seiten bindet er auf Wunsch direkt in geöffnete PDFs ein und macht sie per OCR durchsuchbar.

Mit dem Editor sollen sich jetzt auch Formularfelder hinzufügen und bearbeiten lassen. Vertrauliche Daten im Dokument und in den Metadaten werden auf Wunsch geschwärzt beziehungsweise entfernt. Wie die meisten gängigen PDF-Editoren vollzieht auch das PixelPlanet-Produkt den Schwenk von der zeilen- hin zur absatzweisen Textbearbeitung. Bilder und Grafiken lassen sich ebenfalls ändern. Die Software arbeitet mit 32- und 64-Bit-Windows-Systemen ab XP SP3 zusammen, die günstigste Mehrbenutzerversion kostet für fünf Lizenzen knapp 250 Euro. (atr)

Büro-Software mit Web-Unterstützung

Lexware hat dem Einsteiger-Firmenpaket büro easy 2013 einige Zusatzfunktionen auf Basis von Webdiensten spendiert: Der integrierte IBAN-Generator soll hinterlegte Bankdaten automatisch für den ab 2014 vorgeschriebenen SEPA-Bankverkehr anpassen. Erstmals gibt das Programm per Elster-Historie auch einen Überblick auf bislang eingereichte Steuerunterlagen. Die Umsatzsteuer-IDs von Geschäftspartnern sowie Empfängerdaten und Kontoauszüge von PayPal-Nutzern sollen sich online abgleichen und übernehmen lassen. Nicht zuletzt speichert ein Unternehmensnotfalltresor in der Cloud die digitalen Kopien von Geschäftsunterlagen als Sicherung.

Büro easy Plus lässt sich jetzt ohne Zusatzkosten auf zwei Rechnern nutzen. Diese verwalten dann jeweils ihren eigenen Datenbestand. Ansonsten hebt sich die Plus-Version unter anderem durch das enthaltene Fahrtenbuch und durch Werkzeuge zur Mitarbeiterverwaltung und Zeiterfassung ab. Die Standardausgabe von büro easy kostet 100, die Plusversion 140 Euro. Updates von der Vorjahresversion sind jeweils um 20 Euro billiger. (hps)

Mind-Mapping in Office-2013-Optik

Das Mind-Mapping-Programm MindView 5 Business von MatchWare hat eine an Microsoft Office 2013 angelehnte Bedienoberfläche, erweiterte Werkzeuge zur Projektplanung und neue Map-Stile erhalten. Neue Untermenüs erweitern die Ansichtenoptionen für Zeitleisten und die Gliederung. Zitate und Literaturverzeichnisse lassen sich automatisch erstellen und einfügen.

Für verschiedene Projektressourcen kann man individuelle Kalender anlegen, die das Programm als Gantt-Diagramm anzeigt. Das Kalkulationsmodul verwaltet nun Ressourcen- und Materialkosten. Zweigdaten lassen sich in geschätzte, aktuelle und verbleibende Arbeiten beziehungsweise Kosten differenzieren. Verschiedene Aufgabentypen gehen mit fixen Einheiten, fixer Dauer oder fixen Kosten um. Die Daten lassen sich nach Microsoft Project exportieren.

Das Programm lehnt sich ansonsten nicht nur visuell an Office 2013 an, sondern exportiert auch Gliederungen und Tabellen in die Formate Microsoft Word, PowerPoint und Excel. MindView 5 Business steht ab sofort für Windows Vista, 7 und 8 zur Verfügung und kostet 349 Euro. (akr)

Microsofts neues Office im Handel

Der Redmonder Software-Hersteller hat die nächste Office-Generation offiziell in den Markt eingeführt. Zwar gibt es Office 2013 auch als Pakete im Handel, doch diese enthalten lediglich eine Product Key Card und berechtigen anders als bisher grundsätzlich nur noch zum Einsatz der Programme auf einem einzigen PC. Zudem verabschiedet sich Microsoft von Datenträgern: Käufer müssen die Software selbst aus dem Web herunterladen. Ein Datenträger ist nur noch gegen Gebühr direkt von Microsoft erhältlich. Für Office 2013 Home & Student mit Word, Excel, PowerPoint und OneNote muss man 139 Euro zahlen, für Office 2013 Home & Business mit zusätzlichem Outlook 269 Euro und Office 2013 Professional, das darüber hinaus noch Publisher und Access enthält, kostet 539 Euro.

Vor allem aber will Microsoft Anwender zur Miete der Software bewegen. Den Abschied vom Kaufmodell sollen Zusatzangebote schmackhaft machen, etwa 20 GByte mehr Speicherplatz auf SkyDrive. Außerdem enthält die günstigste Variante Office 365 Home Premium für jährlich 99 Euro neben Word, Excel, PowerPoint und OneNote, die auch die vergleichbare Kaufversion bietet, zusätzlich Outlook, Access und Publisher. Die Software wird auf bis zu fünf lokalen PCs, Notebooks, Windows-8-Tablets oder Macs installiert und lässt sich auch ohne Internet-Verbindung nutzen. Mac-Anwender von Office 365 müssen bei lokalen Installationen bis jetzt mit Office für Mac 2011 Vorlieb nehmen. (db)

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