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Dockingstation für den Mac

Henge Docks hat eine neue Serie von Dockingstationen für die MacBook-Air- und Pro-Modelle angekündigt. Diese wandeln mobile Apple-Rechner mit wenigen Handgriffen in einen Desktop-Arbeitsplatz um, ohne dass man alle Stecker von Hand verbinden muss.

Die als Erstes erscheinende Version für das MacBook Pro mit Retina-Display kommt mit drei Mini-DisplayPorts, sechs USB-3-Anschlüssen, einem Port für Ethernet, SD-Card, FireWire 800 sowie zwei Audio-Buchsen. Das gewünschte Audio-Gerät kann man über eine OS-X-App auswählen. Die Seitenflügel der Dockingstation bestehen aus Metall, die Halterung selbst aus Kunststoff. Der Hersteller stellt eine Lieferung für das dritte Quartal 2013 in Aussicht, der Preis beginnt bei 249 US-Dollar. Eine 100 US-Dollar teurere Version mit Thunderbolt soll im vierten Quartal folgen. (thk)

Mac Pro in Europa eingestellt

Der aktuelle Mac Pro ist ab 1. März im größten Teil Europas nicht mehr erhältlich. Betroffen sind der gesamte EU- und EFTA-Raum sowie die Kandidaten für eine Aufnahme in die EU. Apple gibt als Grund eine neue EU-Richtlinie an (IEC-Richtlinie 60950-1 in zweiter Revision), die erhöhte Anforderungen an den Schutz des Nutzers stellt – darunter vor Berührung besser abgesicherte Lüfter und Stromversorgungsteile. Apple beliefert Händler noch bis zum 18. Februar, Geräte auf Lager können auch nach dem 1. März verkauft werden.

Außerhalb Europas wird der Mac Pro weiterhin vertrieben: Apple bezeichnet ihn als „sehr sicheres und sehr verlässliches Produkt“. Gemeinhin wird erwartet, dass in den nächsten Monaten ein überarbeiteter Mac Pro vorgestellt wird, möglicherweise lohnte sich deshalb eine Anpassung an die neue Richtlinie nicht mehr. Apple-CEO Tim Cook hatte im vergangenen Jahr angekündigt, 2013 „etwas Großartiges“ mit den zuletzt vernachlässigten Profirechnern zu planen. (tru)

Geklaute Apps im App Store

Im iOS-App-Store sind zum wiederholten Male Apps des Anbieters AicooSoft Co., Ltd. aufgetaucht, bei denen es sich um dreiste Kopien handelt. Der diesmal geschädigte Entwickler Peter Kelly von UX Productivity Pty Ltd hat sich Ende Januar bei Apple beschwert, dass die App „UX Write Pro – Office Suite“ nicht nur Icon und Namen seiner App „UX Write – iPad Word Processor“ kopiert, sondern die geklaute Binärdatei der App „Documents to Go“ von der Firma Dataviz enthält.

Trotz Nachfrage von Kelly wurde die Beschwerde bislang nicht abschließend bearbeitet, die Raubkopie war bis Redaktionsschluss weiter im Store erhältlich. Auch Dataviz hat Kontakt zu Apple aufgenommen und bestätigt, dass es sich nicht um eine lizenzierte Kopie handelt. Die laxe Apple-Kontrolle verwundert, da AicooSoft bereits vor einigen Monaten mit dieser Masche aufgefallen ist. Damals sperrte Apple die Apps, der Anbieter selbst blieb aber unbehelligt. Eine Stellungnahme von Apple war bis Redaktionsschluss nicht zu bekommen. (thk)

Zusammenarbeiten

Das Startup Screenhero aus Kalifornien hat eine Preview-Version seiner Screensharing-Software veröffentlicht. Mit ihr können Anwender den Bildschirm mit anderen teilen. Jeder Teilnehmer hat seinen eigenen Maus-Cursor, der farbig und mit Namenskürzel gekennzeichnet ist, und kann Programme bedienen und Dokumente bearbeiten – ähnlich wie Google-Docs im Browser. Wahlweise lässt sich auch ein einzelnes Fenster teilen. Voraussetzung ist ein Account bei Screenhero und eine Internetverbindung. Eine Windows-Version ist laut Entwickler in Arbeit. Die Standard-Ausgabe ist gratis, es soll aber auch eine kostenpflichtige Variante mit Zusatzfunktionen wie Verschlüsselung und Sprachübertragung geben. Deren Preis ist noch nicht bekannt. (thk)

Mac-Notizen

Apple dementierte Gerüchte über ein neues Apple TV. Das zuvor in Unterlagen für die Kommunikationsbehörde FCC gesichtete Bild zeige lediglich ein leicht modifiziertes Apple TV 3.

Das Design der Apple Stores hat sich der Computerhersteller in einem Patent schützen lassen.

Buhl Data hat sein hauseigenes Werkzeug für die geschäftliche Einnahmen-Überschuss-Rechnung, WISO EÜR + Kasse, in den Mac App Store gestellt. Der Preis beträgt rund 45 Euro.

Die Omnigroup hat am Rande der Macworld/iWorld Version 2 seine Aufgabenverwaltung OmniFocus für den Mac vorgestellt. Die Bedienoberfläche wurde komplett überarbeitet und orientiert sich an der iPad-Fassung. Wann die Mac-Version fertig ist, wollte der Hersteller noch nicht verraten.

Maya Systems hat nach eigenen Angaben 18 Patente und Patentanträge an Apple verkauft, die eine achsenbasierte Bedienoberfläche beschreiben. Apple äußerte sich nicht zu dieser Meldung.

Apple hat eine neue Link-Methode für App-Store-Anwendungen eingeführt. Statt länglicher iTunes-URLs genügt künftig beispielsweise „appstore.com/macandi“ für die Digitalausgabe der Mac & i.

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