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Broschüre „Arbeit der Zukunft“ Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) hat unter dem Titel „Arbeit der Zukunft: Wie wir sie verändern. Wie sie uns verändert.“ eine Broschüre veröffentlicht, die sich mit den Themenfelder...

Virtuelle Seziertische für Medizinstudenten

In den Präpariersälen des Instituts für Anatomie der Universität Heidelberg können Medizinstudenten jetzt an zwei „virtuellen Seziertischen“ üben. Die Geräte der US-Firma Anatomage zeigen auf einem LC-Display lebensgroße 3D-Darstellungen des menschlichen Körpers, die per Gestensteuerung an beliebigen Stellen „geschnitten“ und von allen Seiten betrachtet werden können. Skelett, Organe, Blutgefäße und Nervenfasern lassen sich entweder isoliert oder mit anderen Strukturen darstellen. Zur Datenbasis gehören reale Schnittbilder, CT-Aufnahmen sowie Zeichnungen und graphische Abbildungen von Strukturen, die mit bildgebenden Verfahren nur schwer darzustellen sind. Auch Kombinationen mit Röntgenbildern oder Aufnahmen aus dem Magnetresonanztomographen (MRT) sind möglich.

„Die Studierenden wechseln zwischen den verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten, kombinieren sie und erhalten so einen sehr guten Überblick“, erklärt Präp-Assistentin Sara Doll. Universitätsangaben zufolge sind die Tische insbesondere auch als Ergänzung zum Seminar „Virtuelle Anatomie“ gedacht, welches das Institut für Anatomie als einziges Lehrinstitut in Deutschland in dieser Ausführung anbiete. In dem Seminar arbeiten Vorklinik-Studenten mit Programmen, die Radiologen ursprünglich für die Klinik entwickelt haben, unter anderem zur Vorbereitung schwieriger Operationen. Ziel des Seminars ist es, die eigenen Anatomiekenntnisse zu vertiefen und zu lernen, klinische Schnittbilder verschiedener radiologischer Verfahren richtig einzuordnen, zu interpretieren und zu bearbeiten. (pmz)

Berufsbegleitendes Masterstudium „Wirtschaftsinformatik“

Die Europäische Fachhochschule (EUFH) in Köln startet im April ein neues berufsbegleitendes Masterprogramm „Wirtschaftsinformatik“. Vermittelt werden in vier Semestern unter anderem Kenntnisse zu betrieblichen Anwendungssystemen (darunter beispielsweise Data-Warehousing und Business Intelligence), Informationsinfrastruktur-Management (Netzwerke, Workflow, IT-Governance) und Unternehmensführung (Organisation, Personal, IT-Recht). Darüber hinaus werden zwei Seminare zu den Themen „Internationale Wirtschaftsinformatik“ und „Neuere Entwicklungen in der Wirtschaftsinformatik“ abgehalten. Ein 5. Semester ist für das Verfassen einer Masterarbeit vorgesehen (siehe c’t-Link).

Die Lehrveranstaltungen finden an zwei Abenden der Woche (Montag und Donnerstag) ab 18 Uhr sowie in der Regel jeden zweiten Samstag statt. Der Zeitaufwand für die Teilnahme an den Veranstaltungen beläuft sich je nach Semester auf 20 bis 22 Stunden pro Woche. Die Studiengebühren betragen 495 Euro pro Monat zuzüglich einer einmaligen Verwaltungsgebühr von 300 Euro sowie einer Prüfungsgebühr in Höhe von 1500 Euro. Der neue Master-Studiengang steht EUFH-Angaben zufolge allen Interessenten mit einem Bachelor-Abschluss in Wirtschaftsinformatik offen. Er sei in Einzelfällen aber auch für BWL- und Informatikabsolventen interessant, die im Rahmen einer Ausbildung oder ihrer Berufstätigkeit schon mit der jeweils anderen Disziplin in Berührung gekommen sind. (pmz)

Neue Fachschule für Informatik

Die Rheinische Akademie Köln plant zum Wintersemester 2013 den Start einer neuen Fachschule für Informatik mit dem Schwerpunkt Computer- und Kommunikationstechnik. Nach der Genehmigung durch die Bezirksregierung Köln will das Berufskolleg eine Vollzeit-Weiterbildung zum staatlich geprüften Informatiker anbieten, die zwei Jahre dauert. Erfolgreiche Absolventen erlangen gleichzeitig die Fachhochschulreife. Zugangsvoraussetzung ist der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) sowie eine einjährige Berufspraxis, die mit der Fachrichtung verwandt ist.

Zu den Lernfeldern gehören unter anderem Software-Entwicklung und -Management, Datenbank-Design, Installation, Konfiguration und Administration von Rechnersystemen und Netzwerken sowie der Umgang mit Web-basierten Applikationen. Weitere Lerninhalte sind Deutsch, Kommunikation, Mathematik, Englisch, Politik, Gesellschaftslehre sowie Betriebs- und Personalwirtschaft. „Das iso-zertifizierte Berufskolleg vermittelt als Ausbildungsziel die berufliche Handlungskompetenz für die IT-Branche mit den dafür notwendigen Fach-, Human- und Sozialkompetenzen“, unterstreicht die Rheinische Akademie Köln. (pmz)

Vorbereitung auf das MINT-Studium

Das von der Universität Stuttgart und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam betriebene „MINT-Kolleg Baden-Württemberg“ bietet Studienanfängern die Möglichkeit, sich im Sommersemester als Gasthörer auf das spätere Studium vorzubereiten. Im Zeitraum vom 15. April bis zum 20. Juli finden dazu Kurse in Mathematik, Physik, Informatik und Chemie statt. In Vorlesungen und Tutorien wird der Schulstoff aus universitärer Sicht aufgefrischt, ergänzt und an Aufgaben trainiert. Darüber hinaus vermitteln die Dozenten relevante Inhalte aus der Studienanfangsphase. Das Lernen findet in kleinen Gruppen statt, mit intensiv betreuten Übungen. Die vier Fächer können einzeln oder kombiniert belegt werden.

Ideal sei das MINT-Gasthörerstudium insbesondere für Personen, die nach dem Abitur an einem Freiwilligendienst teilgenommen haben, im Ausland waren oder bei denen aus anderen Gründen das Abitur schon länger zurückliegt, erklärt die Uni Stuttgart. Auch für Schulabsolventen, die in der Oberstufe beispielsweise Physik abgewählt haben oder sich in Mathematik oder einem der anderen Fächer nicht sicher fühlen, seien die studienvorbereitenden Kurse gut geeignet. Der Lehrumfang beträgt in Mathematik acht Semesterwochenstunden (SWS), in Informatik, Physik und Chemie je sechs SWS. Die Gasthörergebühren betragen 150 Euro pro Semester, eine ermäßigte Gasthörergebühr von 40 Euro können unter anderem Schüler und freiwillig Sozialdienstleistende beantragen (siehe c’t-Link). (pmz)

Broschüre „Arbeit der Zukunft“

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) hat unter dem Titel „Arbeit der Zukunft: Wie wir sie verändern. Wie sie uns verändert.“ eine Broschüre veröffentlicht, die sich mit den Themenfelder Life-Work-Balance, Digitalisierung, Mensch-Maschine-Interaktion sowie gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung auseinandersetzt (siehe c’t-Link). Anhand von fünf fiktiven Charakteren werden künftige Unternehmens- und Arbeitsformen aufgezeigt und die Konsequenzen technischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Veränderungen skizziert.

Ein junger Mann beispielsweise gestaltet seine Arbeit frei und zugleich vernetzt mit internationalen Partnern. Er arbeitet mal im Ausland, mal in Deutschland, reist zwischendurch mit dem Rucksack um die Welt und tritt über Co-Working-Zentren mit Partnern weltweit in Kontakt. Seine Freundin hingegen will mit ihrem Sohn lokal verwurzelt bleiben und legt daher Wert auf eine kooperative Arbeitswelt und ein kooperatives Wohnumfeld. Als alleinerziehende Mutter profitiert sie vom sozialen Netzwerk in einem Mehrgenerationen-Haus und einem Arbeitgeber, der ihr die nötige Flexibilität gewährt.

Die 35-seitige Broschüre kann kostenlos über den IAO-Shop bezogen werden, die Versandkosten betragen 5 Euro. Zur besseren Veranschaulichung der Zukunftsszenarien hat das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation außerdem einen begleitenden Film auf seiner Webseite veröffentlicht. (pmz)

Hasso-Plattner-Institut lädt Schüler zur CeBIT ein

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) in Potsdam bietet IT-interessierten Schülern ab 16 Jahren die Möglichkeit, im Rahmen sogenannter Erlebnistage die diesjährige CeBIT zu besuchen. Institutsangaben zufolge stehen dabei „besonders spannende CeBIT-Messestände“ inklusive Expertengesprächen auf dem Programm. Betreut werden die Schüler in Hannover von Studenten des HPI.

„Am HPI ist es uns sehr wichtig, begabte Schülerinnen und Schüler für ein Studium der Informatik zu begeistern und sie darauf vorzubereiten. Mit den CeBIT-Erlebnistagen schlagen wir dafür erste Brücken zwischen Schule und Hochschule“, erklärt HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. Ein erfolgreich absolviertes Studium in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) biete auch künftig „exzellente Jobchancen“.

Interessierte Schüler können sich für einen Messetag zwischen dem 7. und 9. März entscheiden, die Bewerbung erfolgt nach dem Motto „First come, first served“ über ein Online-Formular, das über den nachfolgenden c’t-Link direkt erreichbar ist. Die vom HPI organisierten CeBIT-Erlebnistage beginnen jeweils um 9:30 Uhr und enden um 16:30 Uhr. Das Hasso-Plattner-Institut sorgt für freien Eintritt und die Mittagsverpflegung, um die Anreise müssen sich die Teilnehmer allerdings selbst kümmern. Als Aussteller der CeBIT 2013 ist das HPI in Halle 9, Stand A 34 zu finden. (pmz)


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