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Touch-Notebook mit AMD-Prozessor

HPs dünne Notebooks der Sleekbook-Familie sind jetzt auch in günstigeren Ausstattungsvarianten mit AMD-CPUs erhältlich. So gibt es den 2,1 Kilo schweren 15,6-Zöller Pavilion Sleekbook 15 ab sofort mit A4-, A6- und A8-Prozessoren zu Preisen zwischen 450 und 500 Euro. Damit sind die AMD-Modelle allerdings nur wenig billiger als die Varianten mit Intels Core i3; das Topmodell mit Core i5 kostet 580 Euro. Ab Ende Februar will HP zusätzlich Konfigurationen mit Touchscreen anbieten, die dann auf den Namen Pavilion Touchsmart Sleekbook hören werden. Sie sollen ab 500 Euro kosten und ein halbes Kilo schwerer sein.

HP gibt den Geräten Windows 8, 6 GByte Arbeitsspeicher sowie Festplatten bis 750 GByte mit auf den Weg. Gängige Schnittstellen samt USB 3.0 und HDMI sind immer an Bord, auf ein optisches Laufwerk muss man aber verzichten. Die spiegelnden Bildschirme zeigen 1366 × 768 Punkte, Laufzeiten nennt HP nicht.

Im Kaufpreis ist ein Jahr Garantie enthalten, die sich gegen Aufpreis auf bis zu drei Jahre verlängern lässt. Den kleineren Bruder Pavilion Sleekbook 14 mit 14-Zoll-Display gibt es bislang ausschließlich in Konfigurationen mit Intel-Prozessor und ohne Touchscreen. (mue)

Groß-Chromebook

Während Notebooks mit Googles Betriebssystem Chrome OS in Deutschland einen schweren Stand haben, sieht es in den USA anders aus: Nach Samsung, Acer und Lenovo bringt dort jetzt auch Hewlett Packard ein „Chromebook“ auf den Markt – und noch dazu ein ausgesprochen großes: Das Pavilion 14 Chromebook hat einen 14-Zoll-Bildschirm (1366 × 768). So passt problemlos eine normalgroße Tastatur hinein, während die Chromebooks der anderen Hersteller Subnotebook-Format haben.

Das Pavilion-Chromebook bietet Intels Celeron 847 (1,1 GHz), 2 GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte Flash-Speicher. Der knappe Speicherplatz ist konzeptbedingt: Seine Dokumente und Daten soll man schließlich in Googles Cloud ablegen, weshalb 100 GByte Speicherplatz bei Google Drive für zwei Jahre im Gerätekaufpreis von 330 US-Dollar enthalten sind. Ein optisches Laufwerk gibt es nicht, wohl aber Kartenleser, drei USB-2.0-Ports, Kopfhöreranschluss, HDMI-Ausgang und LAN-Buchse.

Ein Mobilfunkmodem ist nicht eingebaut. Wer unterwegs auf seine Cloud-Daten zugreifen will, muss also in der Nähe eines WLAN-Hotspots sein oder die Internetverbindung seines Smartphones weitergeben. Das rund 1,8 Kilo schwere Chromebook soll mit einer Akkuladung über vier Stunden durchhalten. Auf Nachfrage gab HP Deutschland bekannt, dass man derzeit noch keine Informationen habe, ob das Gerät auch nach Deutschland komme. (mue)

Zwei kleine Einsteiger-Smartphones mit Jelly Bean

Samsung weitet sein Angebot an Android-Smartphones um zwei weitere Einsteigergeräte aus. Die Ausstattung von Galaxy Fame und Galaxy Young ähnelt sich stark. So haben etwa beide Modelle einen nicht näher benannten Prozessor mit einem Kern und 1 GHz Taktrate. Der interne Speicher ist jeweils 4 GByte groß, ein microSD-Slot für Karten bis 64 GByte ist bei beiden Geräten vorhanden. Unterstützung gibt es für UMTS mit HSPA (7,2/5,76 MBit/s), Bluetooth, n-WLAN und GPS. Beide Geräte werden mit Android 4.1 ausgeliefert.

Das Galaxy Fame hat einen 3,5 Zoll großen Bildschirm (480 × 320 Pixel), knappe 512 MByte Arbeitsspeicher und eine Rückkamera mit 5 Megapixeln. Sparsamer ist die Ausstattung des Galaxy Young: Das Display ist bei gleicher Auflösung etwas kleiner (3,27 Zoll Diagonale), die Rückkamera löst nur 3 Megapixel auf, ein Blitz fehlt ebenso wie eine Frontkamera. Der Arbeitsspeicher ist mit 768 MByte allerdings größer. Unter dem Namen Galaxy Young Duos ist auch eine Dual-SIM-Variante des Geräts geplant.

Das Galaxy Fame wird es in Weiß und Blau geben, das Galaxy Young zusätzlich in Rot und Silber. Preise und Veröffentlichungsdatum nannte Samsung bisher nicht, die Geräte sollen aber in Deutschland erscheinen. (asp)

iOS 6.1 ist da – und der Jailbreak auch

Apples Mobilbetriebssystem iOS 6.1 ist als kostenloses Software-Update verfügbar für iPhone 5, 4S, 4 und 3GS, die iPads ab der zweiten Generation, das iPad mini sowie den iPod touch 3G und 4G. Wichtigste Neuerungen: ein Knopf zum Zurücksetzen der Ad-ID für Apples Werbenetzwerk sowie die – reaktivierte – Möglichkeit für iTunes-Match-Abonnenten, einzelne Songs aus der iCloud auf ihr iOS-Gerät zu laden. Apple hat außerdem die Musiksteuerung im Lockscreen leicht überarbeitet, und Passbook enthält einen neuen Pass, der die Funktion des Dienstes erklärt sowie auf Passbook-Anbieter im App Store verweist. iOS 6.1 beseitigt zudem einen störenden Fehler, der die Kalender-App auf dem iPad beim Ansteuern der Monatsansicht für März 2013 zum Absturz bringen konnte. Zudem schließt das Update etliche Sicherheitslücken (die meisten davon in Webkit/Safari) und sperrt kompromittierte SSL-Zertifikate von TurkTrust.

Nur international von Bedeutung sind die anderen Neuzugänge: Das Update fügt die LTE-Unterstützung für weitere Mobilfunkanbieter auf der ganzen Welt hinzu – Schweizer können LTE nun bei Swisscom nutzen. Die neue Funktion in der Sprachassistentin Siri, Kinokarten über den Ticketdienstleister Fandango zu erwerben, gibt es nur in den USA.

Bereits kurz nach der Veröffentlichung von iOS 6.1 stand auf der Webseite evasi0n.com ein Jailbreak sowohl für die neue Betriebssystemversion als auch für iOS 6.0.x zur Verfügung. Es handelt sich dabei um den ersten Jailbreak für das iPhone 5, der auch einen Neustart des Geräts übersteht. Ein Jailbreak greift tief in iOS ein und erlaubt das Ausführen von Apps, die nicht von Apple signiert wurden beziehungsweise aus alternativen AppStores wie Cydia stammen. Die Installation ist nicht ohne Sicherheitsrisiken und Nebenwirkungen: So funktioniert nach evasi0n mitunter Apples Wetter-App nicht mehr. (mue)

Windows Phone 7.8 ist endlich fertig

Für einige Smartphones mit Windows Phone 7.5 steht mittlerweile das im Juni 2012 angekündigte Update auf Version 7.8 bereit. Acers Allegro und Samsungs Omnia 7 bekommen die Software bereits, ebenso Nokias Lumia 610, 710, 800 und 900. Der genaue Zeitpunkt hängt vom jeweiligen Hardware-Hersteller und bei Geräten mit Branding zusätzlich vom Provider ab. Ob wirklich alle 7.5-Geräte das Update bekommen, ist weiterhin unklar.

Die Änderungen sind vor allem kosmetischer Natur: Die Kacheln auf dem Startbildschirm sehen nun aus wie bei Windows Phone 8, lassen sich also in drei Größen darstellen. Die Anzahl der Farben für die Kacheln ist auf 20 gestiegen, außerdem lässt sich nun ein „Bing-Bild des Tages“ als Hintergrund des Sperrbildschirms festlegen. Das offizielle Changelog nennt zudem noch die Erweiterung von Marketplace und Xbox auf neue Länder und Regionen, eine verbesserte Darstellung chinesischer und arabischer Schriftzeichen sowie „Qualitätsverbesserungen“. Viele Neuerungen von Windows Phone 8 stehen den Besitzern älterer Geräte damit nicht zur Verfügung, etwa im Internet Explorer, beim Anschluss des Smartphones an einen PC oder das Erstellen von Screenshots.

Kurz vor Redaktionsschluss erschienen zudem Updates für die Windows-Phone-8-Smartphones Lumia 820 und 920, die laut Nokia Verbesserungen bei Konnektivität, Stabilität, beim Messaging und im Internet Explorer mitbringen. (axv)

15-Zoll-Ultrabook mit optischem Laufwerk

Ultrabooks müssen laut Intel-Vorgabe zwar dünn sein, doch kompakte Subnotebook-Abmessungen und geringes Gewicht sind nicht vorgeschrieben: Sonys Vaio SVT15 ist ein 2,3 Kilo schwerer Flachmann mit 15,5-Zoll-Full-HD-Bildschirm. In dem für Ultrabook-Verhältnisse ausladenden Gehäuse fand sogar ein optisches Laufwerk Platz.

Ab März wird es vorerst eine Ausstattungsvariante (SVT1511M1ES) für 900 Euro mit Core i5-3337U und 4 GByte DDR3-Speicher geben. Der 500-GByte-Platte stehen 24 GByte SSD-Cache zur Seite, außer Bluetooth  und 11n-WLAN ist auch Gigabit-LAN an Bord. Eine der drei USB-Buchsen spricht USB 3.0, Monitore lassen sich per VGA und HDMI anschließen. Eine maximale Laufzeit nennt Sony nicht; Intels Ultrabook-Richtlinien schreiben allerdings mindestens fünf Stunden vor. (mue)

Mobil-Notizen

EU-Industriekommissar Antonio Tajani drängt die Handyhersteller, weiterhin einheitliche Ladegeräte anzubieten. „Ende 2012 lief eine freiwillige Vereinbarung der Handy-Hersteller aus, die sich darauf geeinigt hatten, nur noch ein universelles Ladegerät für alle Modelle zu verwenden. Sollten die Hersteller diese Vereinbarung bis Ende Februar nicht erneuern, wird die EU sie dazu verpflichten“, so Tajani gegenüber dem Magazin Focus. Er wünscht sich ähnliche Vereinbarungen auch für andere Produkte.

Asus hat den Preis seines demnächst erhältlichen Billig-Tablets Memo Pad verraten: 150 Euro. An Bord sind ein 7-Zoll-Display (1024 × 600), eine 1-GHz-CPU mit einem Kern und 1 GByte RAM. Acers ähnlich ausgestattetes Billig-Tablet Iconia B1 kann man bereits für 120 Euro kaufen.

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