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Ingress: Googles Augmented-Reality-Spiel

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Geocaching? Von gestern! Das sagen zumindest die Spieler von Ingress, Googles ortsbasiertem Draußenspiel. Spaß macht es zweifellos, aber was bezweckt der Suchmaschinenkonzern damit eigentlich?

Merkwürdige Dinge spielen sich gegen Feierabend in der c’t-Redaktion ab. „Wollen wir noch eine Runde farmen gehen und dann ein paar Portale plattmachen?“ – So was hört man neuerdings häufiger. Passanten wundern sich anschließend über einzelne Personen oder kleine Grüppchen, die bei Wind und Wetter oder zu nachtschlafender Zeit an Denkmälern herumstehen und auf ihr Smartphone starren. Grund für solch sonderbares Verhalten ist das Android-Spiel Ingress, das die Google-Tochter Niantic Labs im vergangenen November mit einer geschlossenen Betaphase gestartet hat.

Am ehesten lässt sich Ingress als eine Mischung aus dem Brettspiel Risiko, aus Geocaching und einer Prise Online-Rollenspiel beschreiben. Das Spielfeld von Ingress ist die reale Welt: Sämtliche Spielelemente blendet die App auf einer im Tron-Look gestalteten Google-Maps-Karte ein. Mit ihnen interagieren kann man nur, wenn man sich real an ihren virtuellen Standort begibt. ...

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