Test & Kaufberatung | Spielekritik

Labyrinth der Rätselräume

Menschenleere Ebenen, inventarlose Hallen, Zementtreppen zum Himmel: Die kahle Welt in Richard Perrins Knobelspiel Kairo wirkt unwirtlich und beklemmend. Räume sind über Portale miteinander verbunden und bergen Rätsel, die es zu entschlüsseln gilt. Der Spieler muss Schalter und Kontaktplatten aufstöbern und kuriose Zeichen untersuchen, die geheime Mechanismen in Gang setzen, um immer tiefer in die Spielwelt vorzustoßen. ...

Die Welt am Abgrund

Der Schwede Nicklas „Nifflas“ Nygren zeigte bereits in „Night Sky“ und seinen „Knytt Stories“, wie man aus schwarzen Scherenschnitten bezaubernde Jump&Runs baut. In seinem jüngsten Knytt Underground lässt er den Spieler zwischen der famos kletternden Mi und dem wild herumspringenden Ball Bob wechseln, um Hunderte von Bildschirmlabyrinthen zu erkunden – Metroid lässt grüßen. ...

Spiele-Notizen

Wie schwierig es für Grenzer ist, Touristen von Terroristen zu unterscheiden, will Lucas Pope mit seinem Freeware-Spiel Papers, Please demonstrieren. In dem „dystopischen Dokumenten-Thriller“ muss der Spieler als Einreise-Kontrolleur aus dem Strom der Besucher Schmuggler, Spione und Attentäter aussortieren. Das Spiel des ehemaligen Naughty-Dog-Entwicklers ist in einer frühen Alpha-Version als Download für Windows und Mac OS X erhältlich.

Video: Papers, Please (Lucas Pope), Back to Bed (DADIU), Blackwell's Asylum (DADIU)

Zwei kostenlose Experimental-Spiele von Studenten der dänischen Academy of Digital Interactive Entertainment (DADIU) sind beim IGF ausgezeichnet worden. In dem Browser-Spiel Back to Bed gilt es, den schlafwandelnden Bob über gefährliche Hindernisse sicher zurück in sein Bett zu geleiten. Derweil müssen Spieler in Blackwell’s Asylum aus einer gruseligen Frauenpsychiatrie des Jahres 1890 ausbrechen, wobei ihnen Psychopharmaka die Sinne vernebeln. Der an Amnesia erinnernde Horror-Trip ist für Mac OS X und Windows als Download verfügbar.

id Software hat über Steam Modifikations-Werkzeuge für Rage veröffentlicht. Das 35 GByte große Paket erlaubt Anwendern, eigene Level und Spielmodi für den Endzeit-Shooter zu kreieren. Für die riesigen Mega-Texturen benötigt man jedoch außer viel Geduld vor allem Rechenkerne und Hauptspeicher. Die Texaner empfehlen einen Quad-Core mit 12 GByte RAM.

Links zu den Spielen und ein c’t-Video finden Sie unter

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