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Vielseitiges Adressbuch

Das Softwarehaus combit hat seinen address manager mit Version 16 auf den Microsoft SQL Server als Datenbank-Engine umgestellt, sodass sich jetzt auch im laufenden Betrieb komplexe Verknüpfungen zwischen den Datensätzen realisieren lassen. Suchfunktionen sollen schneller arbeiten als bisher. Für Nutzer früherer Versionen bringt der address manager einen Migrationsassistenten mit. Neuerdings gibt das Programm seine Daten in mehreren Fenstern aus, Kontakte und zugehörige Dokumente vereint es jedoch in einem Aktivitätencontainer. Für Reports mit dem mitgelieferten Report Generator List & Label stehen mehrspaltige Listen und Kreuztabellen mit sofortiger Vorschau sowie eine erweiterte Auswahl an Diagrammtypen zur Verfügung. Außendienstler können den Datenbestand über einen sogenannten mobilen Client anzapfen, der sich jedoch als ins Desktop-Programm integrierter Webserver mit angepassten Display-Masken für Smartphones und Tablets entpuppt.

Das Programmpaket kostet mit einer Lizenz für drei gleichzeitig aktive Benutzer 875 Euro. Bei der Lizenz für 475 Euro darf zu jedem Zeitpunkt nur ein Nutzer mit dem Programm arbeiten. (hps)

Animieren mit Physik

Die Bullet-Physics-Engine sorgt im Open-Source-Paket Blender dafür, dass 3D-Objekte zu Boden fallen, als wirke die Schwerkraft auf sie. Bislang stand diese Physiksimulation allerdings nur in der Echtzeit-3D-Engine von Blender zur Verfügung. Ab Version 2.66 kann man sie auch fürs Rendern von Animationen benutzen. Bei der Simulation von Flüssigkeiten über Partikel sorgt jetzt ein alternativer Solver für mehr Realismus: Man gibt ihm etwa Dichte und Viskosität physikalisch realistisch vor und kann damit das Fließverhalten von Wasser oder Honig nachbilden. Blender umhüllt die Partikel allerdings noch nicht mit einer geschlossenen Oberfläche wie der bislang vorhandene Solver. Im sogenannten Dynamic-Topology-Modus fügen Modellierwerkzeuge dem Oberflächennetz automatisch neue Unterteilungen hinzu; bisher musste man zunächst ein genügend feines Basis-Mesh aufbauen, in das man die Details einarbeitete. Sogenannte Matcaps werden in Echtzeit in der 3D-Ansicht gerendert und vermitteln einen plastischeren Eindruck von Materialien. Auch die Bedienoberfläche wurde verbessert – so kann man ausgewählte Menüs und Paletten transparent schalten und die sichtbare Arbeitsfläche damit vergrößern. Blender läuft unter Windows, Mac OS X und Linux sowie FreeBSD. (pek)

Quelltext von Photoshop 1.0.1 verfügbar

Adobe hat den Quelltext der ersten Version von Photoshop freigegeben. Die 128 000 Zeilen Code des 1990 erschienenen Programms stehen als ZIP-Archiv auf der Seite des Computer History Museum (computerhistory.org) zum Download bereit. Photoshop 1.0 erschien für Apple Macintosh. Der Großteil des Codes ist in Pascal verfasst, der Rest ist Assembler-Code für die 68000er-Prozessorfamilie; hinzu kommen noch verschiedene Daten. Der Photoshop-Erfinder Thomas Knoll entwickelte das Programm zunächst unter dem Namen Display seit 1987 zum größten Teil selbst. Sein Bruder John schrieb einen Großteil der Plug-ins. Später lizenzierte Adobe das Programm und verkauft es seit Anfang 1990 unter dem Namen Photoshop. (akr)

PDF-Konverter

Mit PDF-2-Word X3 Premium von bhv sollen sich PDFs leicht ins Dateiformat von Microsoft Word umwandeln lassen. Laut Hersteller bewahrt das Programm beim Konvertieren nicht nur Grafiken, Absatzformatierungen und eingebettete Links, sondern auch die Vorgaben für Kopf- und Fußzeilen, Inhaltsverzeichnis und Passwortschutz. Es soll außerdem die Elemente von Auflistungen voneinander abgrenzen und Tabellen so präzise konvertieren können, dass man sie per Cut & Paste an Excel übergeben und dort weiterbearbeiten kann. Das Programm für Windows XP bis 8 kostet 30 Euro. (hps)

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