WLAN-Kabel

Funknetze über Strom-, TV- oder Telefonleitungen vergrößern

Praxis & Tipps | Praxis

Wenn der Client nicht zum WLAN kommt, muss das WLAN zum Client gehen: Über schon vorhandene Kabel angeschlossene, zusätzliche WLAN-Basen vergrößern die Funkabdeckung und sorgen für besseren Durchsatz über hohe Distanz, als ihn bisher übliche Repeater liefern.

Ein günstiger WLAN-Access-Point (AP) zum Versorgen eines bisher weißen Flecks der Wohnung oder des Kleinbetriebes ist schnell aufgestellt. Auch ein älterer WLAN-Router kann als zusätzliche Basis sein Gnadenbrot fristen. Damit aus gutem Empfang ein schneller Internet- oder Server-Zugriff wird, muss die neue Funkzelle schnell mit der alten reden können – eine Kabelverbindung muss her.

Eine strukturierte Verkabelung für Gigabit-Ethernet ist zwar das Optimum. Sie lässt sich aber oft nicht nachträglich installieren, sei es aus Kostengründen, wegen des Produktivitätsausfalls während des Umbaus oder auch wegen des Denkmalschutzes. Die Sparvariante wäre ein in die Lücke zwischen Teppichboden und Wandabschluss gequetschtes Patchkabel, das – gegebenenfalls durch Kuppeln mehrerer Stücke – über maximal 50 Meter Kabellänge auch Gigabit-Durchsatz schafft. ...

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