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LESEPROBE

Schicker Überbau

Ubuntu für Smartphones und Tablets

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

Die erste Entwicklerversion gibt bereits einen guten Eindruck davon, wie sich Ubuntu auf Touch-Geräten anfühlt. Von einem alltagstauglichen System für Smartphones und Tablets ist Ubuntu allerdings noch ein gutes Stück entfernt.

Mit einer Ubuntu-Version für Smartphones und Tablets möchte Canonical den Markt für Mobilgeräte aufmischen. Konkrete Produktankündigungen oder Partnerschaften mit Geräteherstellern gibt es noch nicht, aber die jetzt veröffentlichte Vorabversion für Entwickler zeigt, wie sich Canonical Ubuntu auf Touch-Geräten vorstellt. Sie lässt sich auf den Smartphones Galaxy Nexus und Nexus 4 sowie auf den Tablets Nexus 7 und 10 ausprobieren.

Der Unterbau von Ubuntu für Touch-Geräte ist ein rudimentäres Android 4.2 von rund 130 MByte Größe, das Canonical aus den Quellen der aktuellen CyanogenMod-Version 10.1 baut: Kernel und Gerätetreiber sowie die grundlegenden Tools und Bibliotheken. Das macht eine Portierung von Ubuntu auf andere Android-Geräte relativ einfach: Bereits wenige Tage nach Veröffentlichung der Ubuntu-Quellen hatte ein User das Mobil-Linux auf sein Samsung S3 portiert. Das Display steuert der Android-Compositor SurfaceFlinger an; X11- oder Wayland-Anwendungen laufen daher nicht auf Ubuntu-Smartphones. ...


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