Migrationshintergründe

Umsteigen auf und mit Samba 4

Praxis & Tipps | Praxis

Mit der ersten freien Implementierung von Microsofts Active Directory in Samba 4 möchte das Entwicklerteam eine Alternative zu Windows-Servern bieten. Langfristig soll es auch Samba 3 ablösen. Wir spielen anhand der vorhandenen Dokumentation einige Szenarien durch, die kennen sollte, wer sich für einen Umstieg interessiert.

Nach über zehn Jahren Entwicklungszeit hat das Samba-Team die Version 4 im Dezember fertiggestellt. Es ist die erste Implementierung von Microsofts Verzeichnisdienst „Active Directory“ unter freier Lizenz, konkret GPLv3. Auf lange Sicht soll diese neue Entwicklung das „alte“ Samba 3 ersetzen. Doch noch kommt diese Ablösung in Linux-Distributionen eher zögerlich an. Manche liefern zwei separate Pakete, eines, meist noch im Status experimentell, für Samba 4 und eines für Samba 3.

Viele Distributionen erproben in den Samba-4-Paketen lediglich den Teil, um einen Active Directory Domain Controller (AD-DC) an den Start zu bringen. Der Teil zum Betrieb eines reinen Dateiservers steckt dann nur im Samba-3-Pendant. Oft hinkt die Entwicklung der Pakete auch der von Samba 4 hinterher – bei Redaktionsschluss war bereits Version 4.0.3 angesagt. Deswegen heißt es trotz der Fertigstellung oft auch heute noch: Samba 4 übersetzt man am besten selbst, um wirklich alles ausprobieren zu können. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

weiterführende Links