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Midi-Tower mit Kabelmanagement

Das PC-Gehäuse Lian Li PC-9N soll dem Kabelgewirr im Inneren Einhalt gebieten: Statt auf einem klassischen Mainboard-Schlitten wird das Board auf Schienen geschraubt. So bleibt viel Raum, um die Anschlusskabel dahinter zu verlegen, was den Luftfluss im Gehäuse verbessert. In das PC-9N passen drei 3,5"-Festplatten und ein 2,5"-Laufwerk. Von außen zugänglich sind drei 5,25"-Einbauschächte für optische Laufwerke. Grafikkarten dürfen bis zu 43 Zentimeter lang sein. Damit die PC-Komponenten nicht überhitzen, baut der Hersteller einen 14-cm- und einen 12-cm-Lüfter ein. Für das Aluminiumgehäuse, das in Schwarz oder Silber erhältlich ist, verlangt Lian Li 90 Euro. (chh)

Spieletauglicher All-in-One-PC

Im All-in-One-PC MSI AG2712 stecken ein Core-i7-Prozessor der dritten Generation und eine leistungsfähige Mobil-Grafikkarte vom Typ GeForce GTX 670MX, die anspruchsvolle 3D-Spiele auf dem 27-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung flüssig darstellt. Der Grafikchip hat 960 Kerne, die mit 600 MHz arbeiten. Das matte Display ist mit einem 10-Punkt-Touchscreen ausgestattet, sodass sich Spiele auch über Fingergesten steuern lassen. Der AG2712 soll rund 2000 Euro kosten. (chh)

Profi-Grafikkarten mit Kepler-GPU

Nvidia erweitert sein Angebot an Profi-Grafikkarten mit 28-nm-GPUs um die Quadro K600, Quadro K2000/D und Quadro K4000. Sie bieten unter anderem eine erhöhte Farbtiefe (30 Bit) und die 4K-Ausgabe.

Die günstigste Variante ist die K600 für gut 200 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Sie beherbergt 192 Kerne und 1 GByte Speicher und verheizt maximal 41 Watt. Doppelt so viele Kerne und Speicher hat die Quadro K2000, die es auch als D-Variante mit zwei Dual-Link-DVI-Ausgängen gibt. Beide Varianten kosten 535 Euro. Für anspruchsvolles 3D-Rendering ist die Quadro K4000 mit ihren 768 Kernen und 3 GByte Speicher gedacht. Dank einer hohen Transferrate verarbeitet sie auch hochaufgelöste Texturen flink, kostet allerdings 1142 Euro. Ab Anfang März sollen die Karten erhältlich sein. (mfi)

Haarsimulation für Spiele

Erstmals können Haare in Spielen annährend realistisch dargestellt werden: AMDs Technik TressFX Hair nutzt DirectCompute, um Büschel und Strähnen physikalisch korrekt zu animieren. Dafür ist eine DirectX-11-fähige Grafikkarte mit viel Rechenleistung vonnöten. Wohl am besten geeignet sind daher Radeon-Grafikkarten mit GCN-Grafikchips. Allerdings läuft TressFX Hair auch auf Nvidia-Grafikkarten. Erstmals zu sehen ist die Technik in der PC-Version des Spiels Tomb-Raider, das am 5. März erschien. (mfi)

Radeon HD 7790 ab April

Mitte April will AMD eine neue Grafikkarte unter der Bezeichnung Radeon HD 7790 herausbringen. Sie dürfte um die 120 Euro kosten und genügend Leistung bieten, um DirectX-11-Spiele in Full HD ruckelfrei wiederzugeben. Der Grafikchip ist zu DirectX 11.1 sowie OpenGL 4 kompatibel und bringt eine Video-Engine mit, die Blu-rays und stereoskopische HD-Inhalte dekodieren kann. (mfi)

GPU-Absatz bricht ein

Weltweit ist die Zahl ausgelieferter Grafikchips im vierten Quartal 2012 um 8,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal und um 11,5 Prozent im Verhältnis zum Vorjahr zurückgegangen. Dies geht aus einer aktuellen Analyse des Marktforschungsunternehmens Jon Peddie Research (JPR) hervor, die GPUs auf Grafikkarten und Prozessoren zählt, nicht aber jene in Tablets und Smartphones.

Insgesamt wurden nach dieser Rechnung im vierten Quartal 2012 121 Millionen GPUs ausgeliefert, davon waren 28,8 Millionen diskrete Grafikchips, wie man sie etwa auf Grafikkarten findet. Marktführer ist weiterhin Intel mit einem Anteil von 63,4 Prozent, es folgen AMD (19,7 Prozent) und Nvidia (16,9 Prozent). (mfi)

Netzwerk-Grafikkarte für Profis

AMDs leistungsfähige Workstation-Grafikkarte FirePro R5000 ist ganz auf den Netzwerk-Betrieb ausgerichtet. Auf ihrer Platine sitzt neben der 28-nm-GPU ein PC-over-IP-Chip von Teradici, der komprimierte Einzelbilder über den Ethernet-Anschluss an bis zu 4 Thin Clients sendet. Allerdings kann sie Displays auch lokal anbinden: über die beiden Mini-DisplayPorts sind jeweils bis zu 2560 × 1600 Bildpunkte möglich.

Die FirePro R5000 ergänzt die seit 2010 erhältliche und wesentlich schwächere FirePro RG 220. Die R5000 bietet 2 GByte statt 512 MByte RAM, setzt auf schnellen GDDR5-Speicher und eine zu DirectX 11.1 kompatible Pitcairn-GPU. Die maximale Leistungsaufnahme gibt AMD mit 150 Watt an.

Für flüssiges Arbeiten in der Auflösung 1920 × 1200 empfiehlt die Firma eine Bandbreite von 9 MBit/s, für CAD-Konstruktion oder 3D-Modelling steigt der Bedarf auf 25 beziehungsweise 80 MBit/s, bei der Videobearbeitung sollten es schon 100 MBit/s sein. AMD gibt auf die FirePro R5000 drei Jahre Garantie. Der Preis stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest. (mfi)

Hardware-Notizen

Die Abwärme von übertakteten Prozessoren transportieren die Wasserkühlungen Cooler Master Seidon 120XL und 240M ab. Die fertig montierten Komplettsets sind mit einem 12-cm-Lüfter (120XL) beziehungsweise mit zwei nebeneinander angebrachten 12-cm-Ventilatoren ausgestattet. Die Seidon 120XL bekommt man für 80 Euro, die Seidon 240M kostet 10 Euro mehr.

Für kompakte Gehäuse und Barebones von All-in-One-PCs bietet Gigabyte die LGA1155-Mainboards H77TN und B75TN an. Die Boards im Thin-Mini-ITX-Format mit einer Grundfläche von 17 cm × 17 cm sind maximal 2 cm hoch.

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