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Funkzusatz für den Fernseher

Der Dualband-WLAN-Adapter TL-WA3164EA von TP-Link bringt über seine vier Gigabit-Ethernet-Ports TV-Geräte, Spielekonsolen und Medienabspieler per WLAN ins Heimnetz. Er funkt parallel im 2,4- und 5-GHz-Band mit bis zu 300 MBit/s brutto gemäß IEEE 802.11n. Den Zugang zur Basisstation handelt er per WiFi Protected Setup (WPS) auf Knopfdruck aus. Laut TP-Link kommt der TL-WA3164EA noch im ersten Quartal 2013 auf den Markt, den Preis nannte der Hersteller nicht. (rek)

UHD-Video und Netzwerk über 100 Meter

Das vom Hersteller Black Box auf den Namen VX-HDMI-TP-E100M getaufte Gerätepärchen leitet nicht nur einen extra hochaufgelösten HDMI-A/V-Stream (bis 4K, also 3840 × 2160 Pixel) über maximal 100 Meter CAT5e- oder CAT6-Kabel, sondern es schleust parallel auch Steuersignale (Infrarot, RS-232) und einen Fast-Ethernet-Link (100 MBit/s) darüber. Dabei braucht man nur auf einer Seite ein Netzteil; die Gegenstelle wird übers Kabel mitversorgt.

Die HDMI-Übertragung geschieht nach dem neuen Standard HDBaseT, der bis zu 10,2 GBit/s A/V-Datenrate, Fernsteuerung per CEC (Consumer Electronics Control) und HDCP vorsieht. Man kann also auch das Signal eines Blu-ray-Players über ein CAT5e-Kabel leiten. Solch ein Gerät lässt sich dank mitgelieferter Infrarot-Empfänger und -Sender selbst dann fernsteuern, wenn es kein CEC beherrscht. Billig ist der Extender-Gerätesatz mit rund 470 Euro allerdings nicht. (ea)

Netzwerk-Switches

Die beiden neuen Gigabit-Ethernet-Switches AT-X510-28GTX und AT-X510-52GTX von Allied Telesis haben Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen an Bord und spannen lokale Netze per Kupferkabel auf. Mehrere Exemplare lassen sich bündeln und im Stapel gemeinsam betreiben. Über vier Uplink-Ports docken die Switches auch an Glasfaser-Netzwerke an. Die dafür gedachten SFP+-Steckplätze befördern wahlweise 1 oder 10 GBit/s (Dual Identity). (rek)

LTE-Router

D-Links LTE-Router DWR-921 holt per Mobilfunk bis zu 100 MBit/s aus dem Internet – im Uplink erreicht er bis zu 50 MBit/s. Dabei arbeitet er mit LTE-Netzen im 800-, 1800- und 2600-MHz-Band zusammen. Steht kein LTE bereit, baut das Gerät eine Internetverbindung auch über UMTS/HSPA auf (maximal 42 MBit/s). Zusätzlich wählt sich der DWR-921 auch per DSL oder TV-Kabel ins Internet ein und schaltet dann nur bei Leitungsstörungen auf die Mobilfunkverbindung um.

Bei der verbauten WLAN-Basisstation und dem Ethernet-Switch hat D-Link jedoch gespart: WLAN-Clients funken zwar gemäß IEEE 802.11n, aber höchstens mit 150 MBit/s brutto, und der 4-Port-Ethernet-Switch liefert nicht mehr als 100-MBit/s. D-Link verlangt für den DWR-921 260 Euro. (rek)

Netzwerk-Notizen

Der ab sofort erhältliche LTE-Router Fritz!Box 6842 LTE von AVM baut bis zu 100 MBit/s schnelle Internetverbindungen über LTE bei 800 MHz, 1,8 GHz oder 2,6 GHz auf. Das 300 Euro teure Gerät hat WLAN gemäß IEEE 802.11n für bis zu 300 MBit/s, eine DECT-Basisstation und Gigabit-Ethernet an Bord.

Lancoms Routerbetriebssystem LCOS soll in der kommenden Version 8.82 den unterbrechungsfreien Übergang vom Mobilfunk zum WLAN gemäß der Spezifikation Hotspot 2.0 und Passpoint beherrschen. Die WiFi Alliance hat Lancoms Access-Points der 4xx-Serie entsprechend zertifiziert.

An die lüfterlosen Gigabit-Ethernet-Switches von Sitecom lassen sich 5 bis 24 LAN-Stationen per Gigabit-Ethernet ankoppeln. Die beiden 5- und 8-Port-Modelle (LN-140B und LN-141) sind für den Tischbetrieb gedacht, die 16- respektive 24-Port-Geräte LN-142B und LN-143B sind für 19-Zoll-Racks ausgelegt. Die Tisch-Modelle mit 5 und 8 Ports kosten 50 Euro (LN-140B) respektive 70 Euro (LN-141B), für die 19-Zoll-Rack-Geräte LN-142B und LN-143B verlangt der Hersteller 140 und 170 Euro.

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