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Platinenlayouter für den Desktop

Bei der Neugestaltung seines Desktop-Platinenlayouters Cadstar hat Hersteller Zuken nach eigenen Angaben zahlreiche Kundenvorschläge berücksichtigt, die den Zeitaufwand bei der Entflechtung von Leiterplatten minimieren sollen. Manche Verbesserungen in Version 14 von Cadstar helfen, Entwurfsfehler zu vermeiden – so wurden der Design-Prüfprozess und die Verwaltung von Fehlerberichten optimiert. Das hilft Entwicklern, kritische Stellen im Layout frühzeitig zu erkennen. Automatisches Rerouting erleichtert es, Bauteile und Netze im Schaltplan zu verschieben und aufwendiges Entflechten unerwünschter Signalkreuzungen zu umgehen. Die Assistenten, mit denen man Symbole mit BGA- oder SPGA-Anschlüssen erstellt und bearbeitet, arbeiten jetzt schneller, was in vielen Fällen den Entwicklungszyklus verkürzt.

Zum Reinschnuppern kann man sich die Demoversion Cadstar Express herunterladen, die wesentliche Funktionen der Vollversion enthält und durch zahlreiche Tutorials ergänzt wird. Diese Ausgabe ist auf maximal 50 Bauteile oder 300 Pins beschränkt. Außerdem sind nur 2000 Komponenten aus der Online-Bibliothek verfügbar, die insgesamt 300 000 Bauteile umfasst. (Mathias Poets/pek)

Raytracing in Echtzeit

Der Echtzeit-Raytracing-Renderer KeyShot kuppelt sich in Version 4 an die 3D-Werkzeuge Creo, SolidWorks und Rhino an: Verändert man in einer dieser Anwendungen eine Konstruktion, setzt KeyShot diese Änderungen live in deren 3D-Darstellung um. Dieses sogenannte Live Linking wickeln die KeyShot-Plug-ins für das jeweilige Konstruktionsprogramm ab. Möchte man der Darstellung sichtbare physische Lichtquellen hinzufügen, kann man beliebigen 3D-Objekten leuchtende Materialien zuweisen. Die Bibliotheken von KeyShot umfassen jetzt auch Pantone- und RAL-Farbtöne sowie Texturen von Mold-Tech.

Der Renderer läuft unter Mac OS X sowie unter Windows nativ als 32- oder 64-Bit-Version und ist mit deutscher Bedienoberfläche zu haben. Die Standardversion kostet 995 US-Dollar, bietet gut 2 Megapixel Echtzeitauflösung und gut 4 Megapixel bei Renderings. Die erweiterte Pro-Version kostet 1995 US-Dollar, sie bietet zusätzlich etwa einen HDR-Editor und stereoskopische Darstellung. Beide Fassungen gibt es zusätzlich mit Animationswerkzeugen für 1495 US-Dollar (Standard) und 2495 US-Dollar (Pro). (pek)

ECAD-Evolution

Das Kernstück von Altiums Werkzeugen für das Elektronikdesign bildet die professionelle ECAD-Software Altium Designer. Wie die Vorgänger verzahnt Version 13 die unterschiedlichen Entwurfsebenen über ein einheitliches, objektorientiertes Datenmodell, mit dem mehrere Entwickler gleichzeitig an Leiterplatten, Embedded Software und FPGA-Programmen arbeiten können. Da der Hersteller die vorherige Version 10 mit insgesamt 24 Updates im monatlichen Abstand gepflegt hat, bringt die neue Ausgabe nicht so viel umwälzend Neues, wie die Versionsnummer nahelegt. Die letzten beiden Updates vor dem Nummernsprung verbesserten den Import und erweiterten die Unterstützung für Bausteine und Entwicklungssoftware der Hersteller Altera, Lattice und Xilinx, jetzt kommt der Altium Designer auch mit Microchip Touch Controls zurecht. Die Software zeigt eine grafische Voransicht aller Dokumente des geöffneten Projekts an (Workspace View) und baut Hyperlinks in Schaltpläne ein. Daneben wurden Fehler im Programm bereinigt – so funktioniert jetzt auch die Entwicklung für die Spartan-6-FPGAs von Xilinx.

(Mathias Poets/pek)

Notizen

Die 3D-Scansoftware Skanect bindet in Version 1.2 das Treiberpaket OpenNI2 ein und arbeitet auch mit der Kinect für Windows zusammen. Außerdem exportiert sie 3D-Modelle in die Formate STL und OBJ.

Thermolib erweitert Matlab und Simulink um Werkzeuge für die Simulation und Berechnungen zur Thermodynamik. Version 5.2 soll unter anderem die Dichte von Flüssigkeitsgemischen genauer berechnen.

Die Online-Universität Udacity (c’t 25/12, S. 134) startet am 12. März einen interaktiven Kurs zur funktionalen Hardware-Verifikation in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Cadence. Die Unterrichtssprache ist Englisch.

Besitzer eines iPhones, iPads oder iPod Touch mit iOS ab Version 6.0 können die 3D-Community GrabCAD jetzt mit einer kostenlosen App durchforsten, Kommentare lesen und schreiben sowie 3D-Modelle betrachten.

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