Sprinter im Gepäck

Acht-Kern-Prozessoren kombinieren lange Akkulaufzeit mit Top-Performance

Wissen | Know-how

Schnelles Handy mit leerem Akku: ARMs Big-Little-Konzept versucht Letzteres zu verhindern. Alltagsarbeiten erledigen bis zu vier kleine, genügsame Kerne. Kommt es doch mal auf Performance an, übernimmt ein Quartett schneller, aber hitziger Kerne.

ARMs Big-Little-Konzept hat alles, was was man für einen richtig guten Aprilscherz braucht: eine genial-absurde Lösung für ein drängendes und weit verbreitetes Problem. Untermalt von ein paar technischen Leckerbissen, gekrönt von rätselhaften Marketing-Slogans. Doch es ist ganz real. Die Stromspartechnik der britischen CPU-Schmiede ARM könnte bereits Ihrem nächsten Smartphone oder Tablet zu einer – hoffentlich deutlich – längeren Akkulaufzeit verhelfen. Einen Tablet-Prototyp gab es schon im Februar auf dem MWC zu sehen, über das Smartphone-Debüt des wundersamen Achtkern-Prozessors im Samsung Galaxy S4 berichten die Kollegen auf Seite 16.

Aber der Reihe nach: Smartphone-Hersteller und -Käufer dürstet es nach immer schnelleren Prozessoren, weil die Displays größer, die Inhalte komplexer und die Aufgaben vielfältiger werden. Auf dem Weg dahin hat ARM mit den Cortex-A15-Kernen einen Pyrrhussieg errungen: Sie rechnen zwar erstmals schneller als Intels Atom, brauchen aber auch mehr Strom. Nun könnte man einwenden, dass der Prozessor ja nur dann viel Strom schluckt, wenn er auch viel zu tun hat und sich die übrige Zeit heruntertakten kann. ...

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