Ausgereizt

Die Hochleistungsgrafikkarte GeForce GTX Titan

Test & Kaufberatung | Test

Nvidia präsentiert die GeForce GTX Titan als schnellste und mit Abstand teuerste Single-GPU-Grafikkarte. Dank 2688 Kernen und 6 GByte Speicher soll sie auch für extrem hohe Auflösungen geeignet sein und die AMD-Konkurrenz überholen.

Lange haben Spieler darauf gewartet: Eine GeForce-Grafikkarte, die den bis dato nur in Superrechnern steckenden GK110-Chip nutzt und dadurch selbst bei extremen Auflösungen nicht schlappmacht. Nun hat Nvidia die GeForce GTX Titan vorgestellt – „Titan“ ist eine Hommage an den gleichnamigen US-Superrechner mit über 18 000 GK110-GPUs, von denen jeder Einzelne aus über sieben Milliarden Transistoren besteht. Nie zuvor hat es ein so komplexer Chip auf Grafikkarten geschafft. Die Erwartungen der Spielergemeinde sind groß – nicht zuletzt aufgrund des gepfefferten Preises von 950 Euro.

Dass die GeForce GTX Titan die GTX 680 als schnellste Nvidia-Grafikkarte ablöst, verraten bereits die Spezifikationen. Sie hat 2688 statt 1536 Shader-Rechenkerne und verbindet die GPU über 384 statt 256 Leitungen mit dem Speicher. Nur so lassen sich die vielen Kerne ausreichend schnell mit Grafikdaten füttern. Die Transferrate springt um 50 Prozent auf rund 288 GByte/s, denn der Speichertakt bleibt gleich (3004 MHz). Außerdem bietet die GeForce GTX Titan mit insgesamt 6 GByte Speicher gleich die dreifache Menge einer GeForce GTX 680. Das klingt beeindruckend, ist aber wichtiger fürs Marketing als für Spieler, schließlich bekommt man die 6 GByte mit normalen Mitteln schlicht nicht voll. Interessant für Profis: Nvidia spendiert der Titan zusätzlich 896 Spezialkerne für doppeltgenaue Berechnungen (GPGPU), die zusammen theoretisch bis zu 1,5 TFlops erreichen. ...

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  • Im Tessellation-Benchmark Unigine Heaven 3.0 kann die Titan seine Single-GPU-Konkurrenten um rund 30 Prozent überflügeln.

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