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Produktivitäts-Tool

Der Entwickler Running with Crayons hat Version 2 des Produktivitätstools Alfred für den Mac veröffentlicht, mit dem sich tastaturgesteuert Aktionen ausführen lassen. Zu den Neuerungen gehören weitere Programme, die man mit Kommandos steuern kann, darunter Kontakte, iTunes, 1Password und das Terminal. Mehrere Aktionen lassen sich zu einem Workflow zusammenfassen, um diese in einem Rutsch auszuführen – beispielsweise um zu einem Kinofilm Rezensionen auf Rotten Tomatoes, Infos von IMDb und Trailer bei Youtube abzurufen.

Während die aus der Vorversion bekannten Basisfunktionen in Alfred 2.0 nach wie vor gratis sind, muss man für die Neuerungen das Powerpack erwerben, das umgerechnet etwa 18 Euro (15 Pfund Sterling) kostet. Die Software benötigt OS X ab Snow Leopard. (thk)

iMac bekommt VESA-Halterung

Der aktuelle iMac ist jetzt auch in einer Variante erhältlich, die sich zur Wand- und Tischmontage eignet. Statt des Standfußes besitzt der All-in-one-Rechner auf der Rückseite einen Adapter nach dem VESA-Standard, an der sich eine passende Halterung befestigen lässt.

Wer noch keine hat, kann direkt beim Kauf seines Macs eine mitbestellen. Apple bietet drei Halterungen der Firma Bretford im eigenen Online-Store an (siehe c’t-Link): einen Schwenkarm für die Wandbefestigung sowie zwei Tischhalter für ein oder zwei Geräte. Mit Letzteren lassen sich die Macs horizontal und vertikal um bis zu 30 Zentimeter verschieben und um bis zu 360 Grad drehen. Eine Kabelführung ist integriert.

Bei früheren iMac-Modellen konnte man nachträglich einen VESA-Adapter installieren und jederzeit den Standfuß wieder anbringen. Dieser Adapter passt aber nicht mehr an die aktuelle Generation, die im Oktober vergangenen Jahres vorgestellt wurde. Jetzt muss man sich also vor dem Kauf für oder gegen die VESA-Option entscheiden.

Günstig ist die neue Aufstell-Option indes nicht: Für den iMac mit VESA-Halterung zahlt man 40 Euro mehr als für die Variante mit Standfuß. Die Wand- oder Tischbefestigung schlägt zusätzlich mit 135 bis 250 Euro zu Buche. (mst)

Update für Mountain Lion

Apple hat nach einer ungewöhnlich langen Entwicklungszeit das 540 MByte umfassende und kostenlose Update auf Mac OS X 10.8.3 veröffentlicht. Es beseitigt etliche Fehler, darunter den Bug, der durch Eingabe der Zeichenfolge file:/// einige Programme zum Absturz brachte. Außerdem haben die Entwickler Probleme mit Logic Pro und der Audiowiedergabe von iMacs des Jahrgangs 2011 gelöst. Mitgeliefert wird Safari 6.0.3, das auf Facebook sowie in gezoomten Websites besser scrollt und Fehler in der Lesezeichenverwaltung wie auch bei der Kindersicherung beseitigt. Darüber hinaus behebt Apple Fehler im Adressbuch, in Messages, Mail, Xsan und bei der Active-Directory-Unterstützung. Der Mac App Store erfasst nun auch iTunes-Gutscheinkarten per Kamera, derzeit aber nur in den USA. Neu ist auch Boot Camp 5.0, das Macs mit einem 3 TByte großen Fusion Drive sowie Windows 8 mit 64 Bit unterstützt. Letzteres gilt aber nur für neuere Macs: MacBook Air, Mac mini und iMac 21,5" dürfen zwei Jahre alt sein, MacBook Pro und iMac 27" drei Jahre und der Mac Pro sogar vier Jahre.

Mac OS X 10.8.3 und Safari 6.0.3 stopfen einige, zum Teil potenziell gefährliche Sicherheitslücken. Diese Patches stellt Apple für Mac OS X ab 10.6 auch in gesonderten Sicherheits-Updates bereit. (jes)

Fahrzeugdaten per Bluetooth auswerten

Automatic hat einen Funkadapter namens „Automatic Link“ für die OBD2-Schnittstelle angekündigt, der Motordaten via Bluetooth 4.0 an iPhone 5 oder 4S sendet. Die zugehörige App zeichnet Fahrten und Tankstopps auf und berechnet den Benzinverbrauch. Zusätzlich gibt sie Hinweise zum Spritsparen. Bei einem Unfall löst der im Adapter integrierte Beschleunigungssensor einen Notruf aus, der auch die Standortdaten übermittelt. Die Ortsinformationen nutzt die App außerdem, um den Besitzer zum geparkten Auto zurückzuführen. Damit geht der Funktionsumfang deutlich über die bislang erhältlichen OBD2-Adapter hinaus (siehe c’t-Link). In den USA kann der Automatic Link für 70 Dollar vorbestellt werden, ausliefern will ihn der Hersteller voraussichtlich im Mai. Wann und zu welchem Preis der Adapter in Deutschland erhältlich ist, steht noch nicht fest. (jra)

Alkoholtester fürs Smartphone

Der Breathometer wurde auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo ins Leben gerufen. Er wird via Kopfhöreranschluss mit iOS- oder Android-Geräten verbunden und misst anschließend den Alkoholgehalt im Atem. Das Gerät, das etwa so groß ist wie ein Feuerzeug, lässt sich am Schlüsselbund anbringen. Eine App übernimmt die Auswertung der Daten und speichert auch frühere Ergebnisse. Das Finanzierungsziel von 25 000 US-Dollar wurde innerhalb kurzer Zeit erreicht, die Auslieferung an frühe Besteller soll im Juli 2013 starten. Die Finanzierungsphase läuft noch bis zum 13. April. (tru)

Apple-Notizen

Das SMC-Update v1.1 für das MacBook Pro mit Retina-Display behebt einige Fehler wie das Nachlassen der Bildwiederholfrequenz bei grafikintensiven Spielen.

Apple plane, schon im Frühjahr den Aktienrückkauf zu verstärken oder die Dividende zu erhöhen, berichtet das Wirtschaftsmagazin Quartz unter Verweis auf informierte Kreise.

Tim Cook muss im Kartellrechtsstreit um E-Book-Preise unter Eid aussagen. Das hat die New Yorker Bezirksrichterin Denise Cote entschieden. Das US-Justizministerium hatte Apple und fünf große Buchverlage wegen abgesprochener E-Book-Preise verklagt.

THX wirft Apple in einer Klage vor, mit den Lautsprechern von iMac-, iPad- und iPhone-Modellen ein Patent des Soundspezialisten zu verletzen. Die von George Lucas gegründete Firma sieht sich durch die Patentverletzung finanziell benachteiligt.

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