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Mobiler All-in-One-PC

Auf den ersten Blick unterscheidet sich der Dell XPS 18 nicht von anderen All-in-One-PCs: Das rund 2 Kilogramm schwere Gerät mit 18,4"-Display verwandelt sich jedoch mit eingeklappten Standfüßen und abgezogenen Netzteilkabel in ein (unhandliches) Windows-8-Tablet. Ein integrierter Akku versorgt den XPS 18 in diesem Modus bis zu 5 Stunden mit Strom.

Zum Lieferumfang gehören drahtlose Maus und Tastatur sowie ein Dock, das das Display auf normale Monitorhöhe hebt. Der Neigungswinkel lässt sich zwischen fast senkrecht und nahezu waagerecht beliebig einstellen. Das IPS-Panel mit Full-HD-Auflösung ist aus allen Blickwinkeln gut ablesbar.

Die Einstiegskonfiguration des XPS 18 mit Dual-Core-Pentium, 4 GByte Arbeitsspeicher und 320 GByte Festplatte kostet 1000 Euro. Die teureren Varianten gibt es mit Mobilprozessoren der Serien Core i3, i5 oder i7, doppelt so großem Arbeitsspeicher sowie zusätzlichem SSD-Cache. Wegen der schlanken Form des Hybridrechners haben nur Buchsen für Kopfhörer und USB-3.0-Geräte Platz gefunden. Wer Anschlüsse für Ethernet oder einen externen Monitor benötigt, muss USB-Adapter kaufen. (chh/mue)

Radeon HD 7950 für den Mac Pro

Die Firma Sapphire bringt die Hochleistungsgrafikkarte Radeon HD 7950 nun auch für die inzwischen aus dem Verkauf genommenen Mac-Pro-Rechner heraus. Die in Weiß gehaltene Variante bietet 3 GByte Speicher und ist zu OpenGL 4 kompatibel. Der Tahiti-Grafikchip beherbergt 1792 Shader-Rechenkerne und 112 Textureinheiten. Bis zu vier Bildschirme gleichzeitig lassen sich über zwei Mini-DisplayPorts, eine HDMI-Buchse und einen Dual-Link-DVI-Anschluss betreiben.

Laut Sapphire bringt die weiße Grafikkarte alle erforderlichen Adapter mit. Die Radeon HD 7950 Mac Edition mit Apple-tauglicher Firmware soll rund 400 Euro kosten – und damit rund 150 Euro mehr als vermutlich baugleiche Karten für PC-Systeme. Wann die Karte genau erhältlich sein soll, ist noch unklar, allerdings will Sapphire noch im März erste Testexemplare an Redaktionen schicken.

Bis dato bietet Apple lediglich die Radeon HD 5770 und Radeon HD 5870 zur Aufrüstung an. Sie setzen noch auf 40-Nanometer-Grafikchips und sind beim 3D-Rendering weniger effizient. (mfi)

AM3+-Mainboard mit PCI Express 3.0

Aktuelle Grafikkarten der Serien GeForce 600 und Radeon HD 7000 kommunizieren via PCI Express 3.0. Mainboards mit der dritten PCIe-Generation gab es bislang nur für die CPU-Plattformen LGA1155 und LGA2011 zu kaufen. Asus bietet nun das erste Mainboard mit PCIe-3.0-Steckplätzen für AM3-Prozessoren an.

Allerdings können nur drei der vier PEG-Slots auf dem Sabertooth 990FX/GEN3 R2.0 untereinander mit 8 Gigatransfers pro Sekunde kommunizieren. Die drei Steckplätze hängen an einem PCIe-3.0-Switch, der jedoch über 16 PCIe-2.0-Lanes mit dem 990FX-Chipsatz verbunden ist. Die Datenrate des Hypertransport-Links zwischen Chipsatz und Prozessor von maximal 10,4 GByte/s reicht nicht für PCI Express 3.0 (16 GByte/s) aus.

Zur weiteren Ausstattung des 190 Euro teuren Mainboards zählen unter anderem 6 × SATA 6G, 2 × eSATA, 6 × USB 3.0 und 12 × USB 2.0. (chh)

Tomb Raider bringt GeForce-Nutzer zur Weißglut

Das neueste Abenteuer der Lara Croft wurde von vielen Spielern weltweit heiß ersehnt. Auf GeForce-Hardware machte das PC-Spiel aber große Probleme. Im Auslieferungszustand stürzte es ab oder zeigte extreme Grafikfehler, sofern Spieler die maximale Detailstufe wählten. Nvidia schob dem Entwickler die Schuld in die Schuhe und beklagte eine zu spät erhaltene finale Fassung, die überdies fehlerhafter gewesen sei als die vorherigen. Besonders pikant: AMD hatte bei der Entwicklung die Finger mit im Spiel und lieferte offenbar den Code für die realistisch anmutende und per DirectCompute berechnete Haarsimulation TressFX, die man eben nur auf der höchsten Detailstufe zu Gesicht bekommt. Seit dem via Steam verteilten Update 1.0.718.4 läuft Tomb Raider bei vielen GeForce-Nutzern stabil, allerdings stürzt das Spiel bei manchen noch mit aktivierter Tessellation ab. Außerdem gibt es nun leichte Clipping-Fehler durch Haare zu sehen, denn auch der TressFX-Algorithmus wurde angepasst. Immerhin soll Tomb Raider mit dem neuesten Update auf Intel-Prozessorgrafikkernen besser laufen. (mfi)

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