Zwangsbremse

DSL-Anschluss nach Umzug zu langsam

Wissen | Vorsicht, Kunde

Vor Abschluss eines Miet- oder Kaufvertrags für ein neues Heim sollte man unbedingt prüfen, ob dort auch ein Breitbandanschluss mit der gewünschten Leistung zur Verfügung steht. Vor Ärger schützt das allerdings nicht zwingend; in Berlin etwa stellte 1&1 einem Kunden nur 6 MBit/s bereit – obwohl 50 möglich wären.

Seinen Umzug nach Berlin hatte Rainer M. sorgfältig vorbereitet. Viele Wochen vor dem Termin stellte er bei seinem Provider 1&1 einen Umzugsantrag. Laut Verfügbarkeitsprüfung standen an der neuen Adresse in der Bundeshauptstadt wahlweise 16 oder 50 MBit/s zur Verfügung. M. entschied sich für die günstigere Variante, die dem bisherigen Anschluss entsprach. Um die Umzugsgebühr von rund 60 Euro nicht bezahlen zu müssen, ging M. auf das Angebot ein, einen neuen Vertrag mit zweijähriger Laufzeit zu schließen. Darin sah er kein Problem, war er doch mit 1&1 stets zufrieden gewesen.

Pünktlich am 1. November erschien ein Techniker im neuen Heim, kurz darauf lief der Anschluss. Allerdings nur mit 6 MBit/s – für die Ansprüche von Rainer M. viel zu wenig. Er nahm sofort Kontakt mit 1&1 auf und meldete den Fehler. Verschiedene Techniker bestätigten ihm, dass ADSL 2+ mit 16 und VDSL mit 50 MBit/s an seiner Adresse verfügbar seien. Warum nur ein 6-MBit/s-Anschluss geschaltet wurde, konnte ihm niemand erklären, erinnert sich M. ...

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