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Elektronischer Aktenordner

Bislang richteten sich die Dokumentenmanagement-Lösungen von Global Graphics nur an Großkunden. Jetzt beschreitet der Hersteller neue Wege. Mit gDoc Binder will er nun auch Endkunden ansprechen. In der Software lassen sich Dokumente unterschiedlicher Formate und Quellen – zum Beispiel Office-Dateien, Bilder, Outlook-Mails und PDFs – ablegen, zu einem großen Dokument zusammenfassen und virtuell durchblättern. Der Binder erzeugt dabei eine Ansicht, die sich am klassischen Papp-Ordner orientiert. Per Drag & Drop gelangt auch der Inhalt ganzer Verzeichnisse in eine Akte, wobei gDoc Binder die vorhandene Ordnerhierarchie in ein Inhaltsverzeichnis umsetzt. Zudem sollen sich auch Webseiten schnell archivieren lassen. Global Graphics wirbt mit einer einfachen Navigation innerhalb des virtuellen Aktenordners. Außerdem synchronisiert der Binder die in ihm gesammelten Dokumente automatisch mit den Originalen. gDoc Binder läuft auf Windows 7 und 8, die Basislizenz kostet einmalig 10 US-Dollar und reicht für 10 Aktenordner. Der Hersteller lizenziert die Binder-Plattform auch an Soft- und Hardware-Anbieter. (atr)

Renovierter Foto-Editor

Jahrelang hat ACD Systems seine Einsteiger-Bildbearbeitung ACDSee Photo Editor nur marginal gepflegt, doch nun hat der Hersteller ihr ein Update verpasst. Zu den wesentlichen Neuerungen des Photo Editor 6 gehört, dass er nun auch Raw-Formate laden, bearbeiten und als Ebenen verwenden kann.

Für ausgewogene Lichtverhältnisse in Fotos mit sehr starken Kontrasten hat der Hersteller die LCE-Technik (Lighting and Contrast Enhancement) integriert. Sie soll zu schattige Bereiche aufhellen und überstrahlte Lichter dimmen – und dabei ähnlich wie eine HDR-Software die Kontraste verstärken. Darüber hinaus wurden die Farb- und Tonwertfilter verbessert. Die Effektpalette bekommt Instagram-artigen Zuwachs und bietet nun auch Lomo-, Orton- und Graniteffekte. Der ACDSee Photo Editor 6 ist derzeit nur in englischer Sprache verfügbar und kostet knapp 50 US-Dollar. Die deutsche Version soll im Juni erscheinen. (atr)

Cloud-Speicher-Software überarbeitet

Mit Version 2.0 seiner Synchronisations-Software hat der Online-Speicher-Anbieter Dropbox einige Fehler behoben; außerdem zeigt das Programm bei Verwendung auf Windows und Mac OS X ab 10.6 nun ein neu gestaltetes Taskleisten-Menü. Nach Klick auf das Tray-Icon erscheint eine Übersicht über die zuletzt geänderten Dateien inklusive Schaltflächen für deren Freigabe. Sobald ein geteilter Link oder eine Einladung zu einer Ordnerfreigabe eintrifft, benachrichtigt das Icon darüber mit einer Sprechblase und lässt den Benutzer die Freigabe in den eigenen Dropbox-Ordner einbinden. Die Software für Windows ab XP, Mac OS X ab 10.4 und Linux steht beim Hersteller zum kostenlosen Download zu Verfügung. (jss)

Adobe-Software nicht mehr auf Datenträger

Künftig wird Adobe Anwendungen der Creative Suite wie Photoshop, Illustrator und InDesign nur noch als Download verkaufen. Der Strategie-Schwenk zeichnete sich bereits seit längerer Zeit durch das Angebot der Creative Cloud ab, in der Adobe seine Software zur Miete anbietet. Der Übergang zum reinen Download-Vertrieb soll fließend sein und offenbar zügig ablaufen; nach Aussagen von Adobe gegenüber c’t werden keine Produktboxen und Datenträger mehr hergestellt und nur noch die bereits produzierten Lagerbestände abverkauft.

Einen konkreten Stichtag zur Umstellung nannte der Hersteller nicht. (akr)

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