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iOS: Alte Lücken geschlossen, neue entdeckt Apple hat das iOS-Update 6.1.3 für iPhone ab 3GS, iPad ab 2. Generation und iPod touch ab 4. Generation veröffentlicht. Neben einer Verbesserung der Kartendarstellung in Japan stopft es vor allem...

Neue 10-Gigabit-Netzwerkkarten

Sonnet hat zwei PCI-Express-Netzwerkkarten vorgestellt, die bis zu 10 Gigabit pro Sekunde Durchsatz erreichen. Beide „Presto 10GbE“-Modelle sind als Low-Profile PCIe-x8 ausgeführt und bieten wahlweise einen oder zwei Anschlüsse. Für optische Verbindungen muss man ein Transceiver-Modul separat erwerben, wobei Sonnet eine Variante für kurze Distanzen bis zu 300 Meter und eine für bis zu 10 Kilometer anbietet. Mittels Direct Attach lässt sich aber auch ein bis zu 7 Meter langes Kupferkabel anbringen.

Die Karten sind mit dem Mac Pro kompatibel, Macs ohne PCIe-Slots müssen auf Thunderbolt-Erweiterungsgehäuse ausweichen. Die Treiber sind für beide Anwendungsfälle vorbereitet. Die schnelle Anbindung hat allerdings ihren Preis: Die Presto 10GbE 1-Port kostet 445 Euro, die Presto 10GbE Server 2-Port ist knapp doppelt so teuer. Dazu kommt gegebenenfalls noch das passende Transceiver-Modul, das mit 254 Euro für die kurze und 579 Euro für die lange Variante zu Buche schlägt. (tru)

Apple-IDs werden sicherer

Zur besseren Absicherung der Apple-IDs hat der Hersteller die sogenannte Zwei-Schritt-Authentifizierung eingeführt. Dabei registriert der Anwender zu seiner ID ein oder mehrere vertrauenswürdige Geräte, auf die nur er selbst Zugriff hat, etwa sein Mobil-Telefon. Wird mit dieser Apple-ID ein Einkauf über ein bislang unbekanntes Gerät ausgeführt, muss der Nutzer nicht mehr nur sein Passwort eingeben. Stattdessen bekommt er einen vierstelligen Code per SMS oder eine Push-Benachrichtigung durch den „Mein iPhone suchen“-Dienst der iCloud zugestellt, den er zusätzlich zu seinem Passwort eingeben muss. Diese Überprüfung findet aber nur beim jeweils ersten Einkauf im iTunes-, App- oder iBook-Store statt oder beim Management der ID über die „My Apple ID“-Webseite.

Für den Fall, dass ein vertrauenswürdiges Gerät abhandenkommt, stellt Apple einen 14-stelligen Recovery-Key bereit, der alternativ die Identität des Anwenders bestätigen soll. Laut Apple wird der neue Dienst zunächst nur in den USA, in Großbritannien, Irland, Australien und Neuseeland angeboten – weitere Länder sollen demnächst folgen. Nähere Details zur neuen temporären PIN nennt Apple in einem Support-Dokument (siehe c’t-Link). (mst)

iOS: Alte Lücken geschlossen, neue entdeckt

Apple hat das iOS-Update 6.1.3 für iPhone ab 3GS, iPad ab 2. Generation und iPod touch ab 4. Generation veröffentlicht. Neben einer Verbesserung der Kartendarstellung in Japan stopft es vor allem Sicherheitslöcher. Darunter den Zugriff auf die Telefon-App durch Umgehen der Code-Sperre.

Ganz abgedichtet hat Apple diesen Zugang allerdings offenbar nicht. Der Nutzer VideosdeBarraquito, der auch die alte Schwachstelle entdeckt hat, dokumentiert auf YouTube einen neuen Weg, die Code-Sperre auszuhebeln. Schwachstelle ist hier die alte Sprachwahl, die auch nach Einführung von Siri bereitsteht. Um sich zu schützen, schaltet man entweder Siri ein oder die alte Sprachwahl aus. Das geht in den Systemeinstellungen unter Allgemein/Code-Sperre. 

Durch das Stopfen weiterer Sicherheitslöcher in iOS 6.1.3. funktioniert der im Februar erschienene evasi0n-Jailbreak nicht mehr. Dasselbe gilt für das ebenfalls aktualisierte Apple TV auf Version 5.2.1. Ein Apple TV der 2. Generation lässt sich nach dem Update nicht mehr knacken. (thk)

Kartenleser mit WLAN

Hamas neuer Kartenleser funkt Daten von SD-Karte oder USB-Stick via WLAN an iOS-Geräte. So sollen beispielsweise Bilder, Filme und Dokumente drahtlos aufs iPad gelangen. Das setzt die kostenlose App Wi-Reader voraus (siehe c’t-Link). Darüber hinaus lässt sich der Datenleser auch als WLAN-Bridge betreiben, um bis zu fünf Geräte mit einem Kabel-Netzwerk zu verbinden. Er funkt im 2,4-GHz-Band und unterstützt die Standards 802.11 n/g/b und USB 2.0. Das Kästchen liest Karten in den Formaten SD, SDHC, SDXC, MMC und MMC-Plus. Für Micro-SD- und MMC-Karten benötigt man einen Adapter, der allerdings nicht zum Lieferumfang gehört. Das Lesegerät ist ab sofort für rund 70 Euro erhältlich. (jra)

Apple-Notizen

In der halbjährlichen Befragung zur Kundenzufriedenheit des Marktforschungsunternehmens J.D. Power and Associates belegt das iPhone zum neunten Mal in Folge den ersten Platz. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Nokia und Samsung.

Der bisherige Technikchef von Adobe Kevin Lynch wechselt zu Apple und darf sich nun „Vice President of Technology“ nennen.

Auf iOS-Entwickler kommen einige Änderungen zu: Apps, die die eindeutige Gerätenummer UDID abfragen, werden ab dem 1. Mai nicht mehr im Store zugelassen. Ferner müssen alle aktualisierten und neuen Apps auf den 4-Zoll-Bildschirm der aktuellen Geräte-Generationen angepasst sein sowie deren Retina-Display unterstützen.

Apple hat das Start-up WifiSlam übernommen, das auf Indoor-Positionsbestimmung mittels WLAN spezialisiert ist. Der Preis der Übernahme liegt bei kolportierten 20 Millionen US-Dollar.


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