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c’t-Schnappschüsse jetzt bewerten

Zum Sport, in die Luft, auf oder unter Wasser und bis in die entferntesten Ecken – für unsere Schnappschuss-Aktion haben die Leser ihre c’t an die verrücktesten Orte mitgenommen. Aus den zahlreichen Einsendungen haben wir die besten ausgewählt und sie zum Online-Voting gestellt. Noch bis zum 19. April können Sie die Schnappschüsse und Clips der Teilnehmer unter

www.ct.de/mitmachen

bewerten. Mit etwas Glück feiern Sie Anfang November mit uns in Hannover den 30. Geburtstag der c’t. Unter allen Teilnehmern an der Schnappschuss-Aktion verlosen wir Einladungen zur Party einschließlich Hotel und Anfahrt. Auch Online-Voter können Eintrittskarten gewinnen, müssen für Anfahrt und Übernachtung aber selbst aufkommen. (vza)

Nokia nimmt Googles Videocodec VP8 aufs Korn

Der Smartphone-Hersteller Nokia hat Beschwerde gegen den bei der Internet Engineering Task Force (IETF) als RFC 6386 (Request For Comment) geführten Videocodec VP8 eingelegt. Nokia führt dabei 64 erteilte und 22 beantragte Patente ins Feld, die das von Google lizenzkostenfrei unter Open-Source-Lizenz veröffentlichte Kompressionsverfahren verletzen könnte. Sämtliche der für RFCs vorgesehenen Lizenzmodelle der IETF lehnt Nokia kategorisch ab.

Als Patentteilhaber am Videostandard MPEG-4 AVC (H.264) will das Unternehmen verhindern, dass „eine Firma [wie Google] versucht, ihre proprietäre Technik durchzudrücken“, so ein Nokia-Sprecher gegenüber der Webseite FOSS Patents. Google hatte VP8 als H.264-Alternative für HTML5-Video und für den Echtzeitkommunikationsstandard WebRTC positioniert. Allerdings war die Patentsituation von Anfang an problematisch.

Bereits frühe Untersuchungen des Quellcodes deuteten an, dass die VP8-Entwickler von On2 Technologies quasi um patentierte Algorithmen herumprogrammiert haben. Aufgrund der Übernahme der Firma hält Google einige essenzielle VP8-Patente. Nach einem Aufruf des Patentverwalters MPEG LA hatten 12 Firmen Patentansprüche gegen VP8 angemeldet, von denen sich Anfang März elf mit Google auf ein Lizenzabkommen geeinigt hatten, das für VP8 und dessen Nachfolger VP9 weitreichende Patentsicherheit schaffen sollte. Das zwölfte Unternehmen dürfte Nokia gewesen sein.

Man darf gespannt sein, ob Nokia nur Google monetär zur Ader lassen will, um einen lukrativeren Deal zu erzielen als im Rahmen der Einigung mit der MPEG LA. Womöglich will der Smartphone-Hersteller aber in letzter Instanz tatsächlich VP8 aus dem Rennen als Webvideo-Standard kicken – momentan deuten die Anzeichen auf Letzteres. (vza)

Nero 12.5 mit mehr Tempo in Sachen Video

Nero hat die Zwischenversion 12.5 seines gleichnamigen Brennprogramms veröffentlicht. Jenseits von Fehlerbeseitigungen enthält das Update auch zusätzliche Funktionen. Der Video-Konverter „Nero Recode“ verwendet jetzt automatisch die Beschleunigungsfunktionen der vorgefundenen Grafikkarte. Zudem werden neue Geräteprofile für aktuelle Smartphones und Tablets mitgeliefert. Darüber hinaus lässt sich die Transcoding-Warteschlange Job2Device jetzt nach Zielgeräten sortieren.

Auch beim Videoschnittprogramm „Nero Video“ stehen Geschwindigkeitsoptimierungen im Vordergrund. So soll insbesondere die Unterstützung des HD-Formats AVCHD 2.0 verbessert worden sein. Besitzer der Premium-Version können die Filmeffekte und den Bildstabilisator jetzt anpassen und diese Anpassungen zur Wiederverwendung als Voreinstellungen speichern.

Die Musikuntermalung von Videos lässt sich nun an die Länge des Bildmaterials anpassen – entweder durch Schleifen oder automatisches Ausblenden. Bei Diashows lässt sich umgekehrt auch die Dauer des Videos an die Länge des ausgewählten Musikstücks anpassen. Für Besitzer von Nero 12 oder Nero 12 Platinum ist das Update auf Nero 12.5 kostenlos. (ghi)

Adobe kokettiert mit Maxon

Der Grafik- und Videospezialist Adobe will sein Compositing-Programm After Effects künftig enger mit der 3D-Software Cinema 4D des deutschen Herstellers Maxon verzahnen. Die beiden Programme würden zwar bereits gut miteinander harmonieren; bisher lasse der Komfort beim Datenaustausch aber zu wünschen übrig.

Signifikante Details sind noch nicht zu erfahren: Es soll um eine „Pipeline“ zwischen After Effects und Cinema 4D gehen. Wann und in welcher Form diese Integration umgesetzt wird, war nicht herauszufinden. Zuerst einmal müssen wohl die Unterschriften unter dem Kooperationsvertrag trocknen. (ghi)

Audio/Video-Notizen

Die von Vivendi betriebene Film- und Serien-Flatrate Watchever kann man ab sofort auch über die Playstation 3 nutzen. Die App taucht in der PS3-Crossbar unter TV/Video auf und kann 30 Tage lang kostenlos getestet werden; danach kostet Watchever 9 Euro pro Monat.

In den US-Medien kursieren Gerüchte, der Musik-Streaming-Dienst Spotify wolle sein Angebot auf Videos ausweiten. Nach den bisherigen Aussagen von Spotify-Gründer Daniel Ek erscheinen allerdings Partnerschaften mit Videoportalen wahrscheinlicher.

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