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Android-Mittelklasse mit LTE

Die schnelle Netzanbindung per LTE erreicht langsam die günstigeren Geräte: LG setzte im Februar mit dem Optimus F5 ein erstes Zeichen, jetzt bringen Samsung und Sony ebenfalls LTE-Smartphones um 400 Euro.

Samsungs Galaxy Express ähnelt – wie fast alle Geräte der Galaxy-Serie – dem Topmodell Galaxy S4. Top ist hier allerdings nur die LTE-Anbindung, der Rest der Ausstattung stammt aus der Mittelklasse: Das Galaxy Express läuft unter Android 4.1, an Bord sind ein 1,2-GHz-Dual-Core-Prozessor, 1 GByte RAM, 8 GByte Flash-Speicher, NFC, Bluetooth 4.0 und 1,3-MP-Front- (720p-Video) sowie 5-MP-Hauptkamera mit Full-HD-Video-Aufzeichnung. Das Display ist ein 4,5 Zoll großer Super-AMOLED-Plus-Touchscreen mit bescheidenen 800 × 480 Pixeln. Der 2000-mAh-Akku soll für 11,5 Stunden Gesprächszeit ausreichen. Das Galaxy Express ist ab sofort verfügbar, Samsung nennt einen Preis von 490 Euro – verschiedene Preisvergleicher listen das Gerät jedoch bereits für rund 350 Euro.

Das Xperia SP läuft ebenfalls unter Android 4.1. Im Alugehäuse hat Sony eine 1,7 GHz schnelle Zweikern-CPU, einen Akku mit 2370 mAh Kapazität, NFC, Bluetooth und eine HDMI-Schnittstelle eingebaut. Die 8-Megapixel-Kamera nimmt Videos in 1080p auf, die Frontkamera stellt lediglich VGA-Auflösung zur Verfügung. Intern stehen 1 GByte RAM und 16 GByte Flash-Speicher bereit, der MicroSD-Slot nimmt Karten bis 64 GByte auf. Das 4,6-Zoll-Display (1280 × 720) lässt sich auch mit Handschuhen bedienen und reagiert bereits, wenn der Finger einfach nur über dem Display schwebt. Das Xperia SP soll im zweiten Quartal für 420 Euro erhältlich sein. (ll)

NFC-Smartphone für 300 Euro

Sony bringt im zweiten Quartal das Xperia L auf den Markt: Sein 4,3-Zoll-Display bietet 854 × 480 Pixel, der Zweikern-Prozessor läuft mit 1 GHz und der Akku hat 1700 mAh, auch ein NFC-Chip ist an Bord. Das Xperia L funkt in GSM- und UMTS-Netzen, per HSPA lädt es bis zu 21 MBit/s aus dem Netz. Die 8-Megapixel-Kamera nimmt Videos in 720p auf, auf der Frontseite steht eine VGA-Kamera bereit. Das Xperia L soll zu einem Preis von 300 Euro auf den Markt kommen. (ll)

Touch-Ultrabook

Toshiba erweitert seine Ultrabook-Familie Satellite U840: Nach dem normalen U840 und dem U840W mit 21:9-Bildschirm (siehe auch c’t 22/12, S. 112) kommt im zweiten Quartal die Variante U840t mit 14-Zoll-Touchscreen im herkömmlichen 16:9-Format. Die vorerst einzige Konfiguration U840t-101 kostet 1100 Euro und enthält einen Core-i5-Doppelkern samt 8 GByte Arbeitsspeicher. Der 500er-Platte stehen 32 GByte SSD-Cache zur Seite, die Ansteuerung des 1366×768-Pixel-Bildschirms übernimmt die integrierte Intel-GPU HD 4000. Toshiba verspricht für das 1,8 Kilogramm schwere Ultrabook rund fünfeinhalb Stunden Laufzeit. WLAN und Bluetooth sind an Bord, an den Geräteseiten stehen USB-3.0-, LAN- und HDMI-Buchsen zur Verfügung. (mue)

Mobil-Notizen

Samsung hat gegenüber US-Medien Pläne für eine eigene Smartwatch bestätigt, aber keine Detailinformationen preisgegeben. Verschiedene Medien berichten zudem, dass auch Apple, Google und LG an einer solchen Uhr arbeiten.

Samsung bietet das schicke Ultrabook 900X3C nun als 900X3E mit mattem Full-HD-Bildschirm statt bislang 1600er-Panel an. Die maximale Helligkeit der Neuauflage beträgt allerdings nur noch 300 statt 400 cd/m2.

Samsungs Pläne für ein alternatives Mobil-Betiebssystem hat Lee Young Hee, Vizepräsident für Samsungs Mobilgeschäft, bestätigt: In einem Interview mit der Finanznachrichtenagentur Bloomberg sagte er, dass Samsung im August oder September ein High-End-Smartphone mit Tizen auf den Markt bringen werde.

Die Ursache für den UEFI-Bug mehrerer Samsung-Notebooks (siehe auch c’t 5/13, S. 30) liegt am Füllstand des digitalen Speichers für UEFI-Variablen. Ist der Speicher zu mehr als der Hälfte voll, treten die Probleme auf, hat der Entwickler Matthew Garrett herausgefunden. Aktuelle Linux-Distributionen umschiffen das Problem, sodass die Notebooks durch das Linux-Booten nicht mehr geschrottet werden; UEFI-Firmware-Updates seitens Samsung stehen weiterhin aus.

Mehr als 83 Millionen ungenutzte Handys soll es nach einer Erhebung des Bitkom in Deutschland geben. Um die umweltgerechte Entsorgung dieser Geräte zu fördern, sollten Verbraucher nach Ansicht der Partei Bündnis 90/Die Grünen 10 Euro bekommen, wenn sie ihr Althandy bei einer Sammelstelle abgeben.

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