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Homebanking fürs Geschäft

Das Homebanking-Programm StarMoney Business 6.0 für den Geschäftseinsatz kapselt seine Daten in einem Promon-Shield-Container gegen unbefugte Zugriffe ab und soll für SEPA-Überweisungen fit sein, ebenso wie das Paket StarMoney 9.0 für Privatleute (siehe S. 57). Über dessen Funktionsumfang hinaus soll es SEPA-konform auch Datenträger versenden und Kontonummern und Bankleitzahlen auch für Auslandsüberweisungen automatisch durch IBAN und BIC ersetzen. Das Windows-Paket für 120 Euro Kaufpreis oder 6,50 Euro Monatsmiete unterscheidet auf Wunsch zwischen Rechnungseingangs- und -ausgangskonto, kann für Überweisungen eine zweite Unterschrift verlangen und unterstützt bis zu 25 Nutzer. Daten, die fürs Tagesgeschäft nicht mehr gebraucht werden, lassen sich in ein Archiv auslagern. Zudem gibt es jetzt ein Kontextmenü für Funktionen zum Drucken und Umbuchen. (hps)

Dokumente verwalten mit SAP

Das Ende Februar vorgestellte Dokumentenmanagementsystem SAP Mobile Documents ist jetzt als abonnierbarer Cloud-Dienst oder als Server-Anwendung mit Kauflizenz erhältlich. Letztere kann man mitsamt dem zugrunde liegenden Anwendungsserver Netweaver herunterladen und konfigurieren. Während der Ramp-up-Phase will SAP den Käufern intensiv beim Einrichten helfen.

Gemäß dem Standard CMIS (Content Management Interoperability Services) soll das System mit zusätzlichen Dokumentenspeichern im Unternehmen, zum Beispiel Microsoft SharePoint 2010 oder 2013 sowie dem SAP-Modul KM, zusammenspielen. Schnittstellen für Alfresco und weitere Repositories sind laut Hersteller in Arbeit. Allerdings ist es bislang nicht möglich, mehrere Dokumentenspeicher gleichzeitig mit einer Anfrage zu durchsuchen. Benutzer erreichen den Server entweder per Browser oder über native Clients. Diese sollen im Zusammenspiel mit SAPs Mobilgeräte-Verwaltung Afaria der Spionage durch Malware auf den Endgeräten vorbeugen und können Dokumente lokal speichern. Derzeit gibt es Clients für Windows, Mac OS X und iPad. Pendants für Android, iPhone, Windows Phone 8 und Blackberry sollen folgen.

Über Lizenzgebühren erfuhren wir nur, dass sich die Kosten nach Nutzer- und nicht nach Gerätezahlen berechnen und sich bei der Cloud-Variante „an Consumer-orientierten Systemen“ ausrichten sollen. Das könnte bedeuten, dass pro Nutzer und Monat nicht viel mehr als 10 Euro anfallen. (hps)

Allround-Webdienst für Kleinbetriebe

Das Softwarehaus Sage hat seine bislang nur in Großbritannien vermarktete, gehostete Firmenanwendung Sage One auf deutsche Erfordernisse eingestellt und offeriert sie zu Monatsgebühren von 10 beziehungsweise 17 Euro netto. Die erste Preisangabe gilt für die Variante „Angebot und Rechnung“ zur Auftragsbearbeitung mit eingebautem Editor für Zusammenstellung und Layout von Ausgangsdokumenten, die zweite für die Ausgabe „Finanzen und Buchhaltung“. Diese umfasst zusätzlich die Finanzbuchhaltung mit Buchführung in einem Datev-Standardkontenrahmen, Funktionen für die Online-Steueranmeldung sowie fürs Homebanking per PIN/TAN oder HBCI. Für Personalangelegenheiten gibt es eine Schnittstelle zum Sage-Dienst „einfachLohn“. Als Zielgruppe von Sage One sieht der Hersteller Freiberufler und Kleinbetriebe mit bis zu fünf Mitarbeitern. Das System setzt keine Vorkenntnisse in Buchhaltung voraus und lässt sich mit allen gängigen JavaScript-fähigen Desktop-Browsern bedienen. (hps)

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