Motoren des Fortschritts

Neues vom 3D-Druck

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Auf der EuroMold stoßen selbst Besucher, die die Entwicklung beim 3D-Druck intensiv verfolgen, auf Maschinen und Techniken, von denen sie noch nie etwas gehört haben. Newcomer überraschen mit Updates und die Prominenz zeigt, was sie kann.

Der 3D-Druck ist nicht nur ein Medientrend, auch technisch überstürzen sich die Entwicklungen zurzeit: Die jüngste c’t-Artikelstrecke dazu ist gerade erst drei Ausgaben her [1], aber die Technik ist in manchen Punkten schon wieder ein paar Schritte weiter. Wer an der Entwicklung dranbleiben will, für den lohnt sich jedes Jahr ein Besuch in Frankfurt bei der EuroMold. Die Fachmesse hat sich mittlerweile zur zentralen Veranstaltung für 3D-Druck-Enthusiasten gemausert. Von den drei bespielten Messehallen widmet sich eine seit Jahren praktisch ausschließlich dem 3D-Druck – oder genauer: Maschinen und Methoden zu additiven Produktionsverfahren für Prototypen und Serienfertigung. Ein paar Videos von unserem Besuch finden Sie unter dem c’t-Link; sie zeigen einige der beschriebenen Maschinen in Aktion.

Video: 3D-Scanner auf der EuroMold 2013 – Ralf Bieler

Viele der ausgestellten Anlagen fallen in die Klasse industrieller Investitionsgüter, deren Anschaffung und Inbetriebnahme locker eine halbe Million Euro kosten kann. Auf der Profi-Messe sind aber zunehmend auch 3D-Drucker zu sehen, die mit lediglich dreistelligen Preisen durchaus ins Budget von angefixten Bastlern, Interessengemeinschaften, FabLabs oder Schulen passen. ...

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Weitere Bilder

  • Der Ultimaker 2 war auf der EuroMold 2013 auf dem Stand des Materialherstellers colorFabb zu sehen.
  • Der Creatr von LeapFrog war auf der EuroMold schick beleuchtet, machte aber gerade Pause, als wir dem Messestand einen Besuch abstatteten.
  • Für den üppiger gefüllten Geldbeutel hat LeapFrog den Xeed im Angebot, der mit 80 Zentimetern Breite schon als Kleinmöbel durchgeht.
  • Mit seinem an drei Armen frei schwingenden Druckkopf sieht der Delta Tower völlig anders aus als andere 3D-Drucker und ist auf jeder Messe ein Blickfang.
  • Den Form 1 kann man jetzt regulär kaufen, muss ihn allerdings direkt in den USA bestellen und sich aufgrund der großen Nachfrage auf lange Wartezeiten einstellen.
  • Der ProJet 1200 von 3D Systems ist für Gussform-Miniaturen gedacht, etwa für Zahnersatz. Die Modelle sehen in grünem Kunststoff allerdings etwas eigenwillig aus.
    Bild: 3D Systems
  • Auch dieses in 3D gescannte Portrait wurde auf einer Mcor Iris auf gestapeltes Papier gedruckt.
    Bild: Mcor Technologies
  • Metallverarbeitende Anlagen wie die M 400 der Firma EOS bauen nicht nur Prototypen, sondern eignen sich auch für die additive Serienfertigung.
    Bild:EOS GmbH
  • Mit einer Länge von fast fünf Metern ist die VX2000 von Voxeljet eine ausgewachsene Industrieanlage.
    Bild:Voxeljet
  • Das System EOS M 400 fertigt Metallteile wie diesen Ölabscheider bis zu einer Größe von 40 Zentimetern in alle Richtungen.
    Formula Student, Rennteam Universität Stuttgart
  • Pulverdrucker mit gigantischem Bauraum wie die Voxeljet-Anlagen machen begehbare Architektur aus dem 3D-Drucker möglich.
    Bild: Hansmeyer, Dillenburger

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