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Panorama-Kamera

Der Panorama-Ball des Berliner Start-ups Panono nimmt aus der Luft 36 Einzelbilder auf, aus denen automatisch ein 360-Grad-Panorama erzeugt wird. Der aktuelle Prototyp nutzt 2-Megapixel-Kameramodule, wie man sie aus Smartphones kennt. Sie werden zusammen angesteuert und vor dem Wurf auf dieselbe Belichtungssituation eingestellt. Beschleunigungssensoren ermitteln beim Wurf den höchsten Punkt, an dem die Kameras dann gemeinsam auslösen. Das aus den Einzelbildern zusammengesetzte 72-Megapixel-Panorama ist anders als es die hohe Auflösung suggeriert nicht besonders detailreich, erlaubt aber interessante Rundumansichten.

Aktuell muss man die Fotos noch drahtgebunden vom Ball ziehen. In der endgültigen Version soll der Bildtransfer per WLAN oder Bluetooth erfolgen: zunächst als Voransicht aufs Smartphone. Danach werden die Daten zum Panono-Server geschickt, der die Einzelbilder zum Panorama zusammensetzt. Die Akkus der Sensormodule lassen sich per USB laden. Der Flash-^Speicher im Ball soll 400 Panoramen fassen. Im Browser kann man sich die Panoramen ähnlich wie in Street View anschauen (siehe c’t-Link). Das Smartphone-Display muss man bewegen, um die Einzelbilder zu sehen.

900 000 US-Dollar müssen über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo bis Januar zusammenkommen, damit die Kamerakugel in Produktion geht. Voraussichtlich im September 2014 will Panono die Panorama-Kamera für 549 US-Dollar ausliefern. Bis dahin wollen die Entwickler um Jonas Pfeil die Plastikkugel von jetzt etwa Handballgröße auf Grapefruit-Maße und ein 300 Gramm leichtes Polykarbonat-Gehäuse reduzieren. (uk)

c’t Digitale Fotografie 1/2014 jetzt am Kiosk

In der aktuellen Ausgabe der c’t Digitale Fotografie treten mit Canons 70D und Nikons D7100 zwei Spitzenmodelle der Semiprofi-Liga zum Vergleich gegeneinander an. Außerdem im Test: aktuelle Systemkameras, die erste Objektivserie für Systemkameras von Zeiss, das extrem lichtstarke Voigtländer Nokton sowie ein Luxus-Telezoom von Canon.

Ein umfangreicher Schwerpunkt erklärt, wie man mit kleinem Budget ein ausgewachsenes Fotostudio einrichten kann. Fotografin Maike Fischer erläutert in ihrem Workshop „Nachtfotografie“ besondere Techniken. Auf 20 Seiten zeigt Autor Cyrill Harnischmacher nach dem Motto „Richtig falsch fotografieren“, wie man mit Doppelbelichtungen, gezielter Unschärfe, Verwacklungen und Rauschen die scheinbaren Fehler zum Konzept macht und so zu überraschend künstlerischen Bildern kommt.

Weitere Themen: Raw-Bildbearbeitung auf Tablets und Smartphones, Dienstleister für Fotokalender inklusive Tipps für die Gestaltung und Selbstvermarktung sowie der Workshop „Bildbearbeitung in Gimp“. Auf der Heft-DVD befinden sich zwei Vollversionen – Beauty Pilot und PhotoPlus X4 –, ein Videotutorial zu Fotoexperimenten und ein E-Book zum Thema „Schärfe richtig einsetzen“. Die neue c’t Digitale Fotografie ist ab sofort am Kiosk oder im heise Shop für 9,90 Euro erhältlich. (pen)

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