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200 MBit/s über TV-Kabel Im Rahmen eines Pilotprojekts in Mainz versorgt Kabel Deutschland (KDG) Neukunden mit bis zu 200 MBit/s in Empfangsrichtung. Bundesweit erhalten Kabel-Deutschland-Nutzer derzeit maximal 100 MBit/s. Das Unternehmen will mit...

Netzwerkkamera fürs Kinderzimmer

Die 190 Euro teure IP-Kamera DCS-825L von D-Link zeichnet Videos in HD-Auflösung (720p) auf und überwacht die Raumtemperatur. Über eine App kann man das Gerät steuern, Sprache übertragen und eines der fünf auf dem Gerät abgespeicherten Lieder abspielen. Ohne Musikkonserven und Lautsprecher, aber mit Schwenk- und Zoomfunktion bietet D-Link seine DCS-5222L/E zu einem ähnlichen Straßenpreis an. (fkn)

AVM löst Xbox-One-Problem bei IPv6-Zugängen

AVM hat ein Firmware-Update (6.01) für die Fritzbox 7490 veröffentlicht. Es bringt eine Hand voll Verbesserungen und beseitigt ein Verbindungsproblem der Xbox One im Multiplayer-Modus. Das tritt nur bei Internetzugängen auf, die sowohl mit IPv4 als auch mit IPv6 arbeiten (Dual-Stack). Für den Multiplayer-Modus nutzt Microsoft Teredo, eine von Microsoft selbst entwickelte IPv6-Tunneltechnik.

Hängt eine Fritzbox allerdings in einem Dual-Stack-Netz, blockierte sie das Teredo-Protokoll bislang grundsätzlich. Diese automatische Teredo-Sperre entspricht der Teredo-Spezifikation aus RFC 4340. Denn wenn echtes IPv6 im Netz bereitsteht, darf Teredo nicht mehr zum Einsatz kommen (siehe c’t-Link). Außerdem gilt Teredo wie andere Tunneltechniken auch als Sicherheitsrisiko. Unter IPv4 bohrt Teredo Tunnel durch die Network Adress Translation des Routers, was von Schadsoftware für den direkten Zugriff auf PC und LAN missbraucht werden kann.

Ab Fritz!OS 6.01 lässt sich die automatische Teredo-Sperre abschalten, sodass der Multiplayer-Modus der Xbox One auch an Dual-Stack-Anschlüssen funktioniert. (rek)

LTE-Hotspot mit Akku

Netgears AirCard 4G LTE Hotspot AC762S gelangt über die Mobilfunktechniken GPRS/EDGE, UMTS, HSPA+ und LTE unterwegs ins Internet und ist dabei nicht an bestimmte Anbieter gebunden (ohne Simlock). Internetdaten reicht das Gerät per WLAN (IEEE 802.11n) an maximal 10 andere Geräte mit bis zu 150 MBit/s brutto weiter. Netto kommen so höchstens 75 MBit/s bei den WLAN-Clients an. Ein 100-MBit/s-LTE-Tarif lohnt sich mit dem Gerät trotzdem, denn bei den LTE-Geschwindigkeitsangaben handelt es sich ebenfalls um Bruttowerte. Bei guter Verbindung und geringer Zellenauslastung schafft LTE netto etwa 70 MBit/s. Laut Datenblatt funktioniert der AC762S mit den in Deutschland üblichen LTE-Frequenzen 800, 1800 und 2600 MHz sowie 2100 MHz.

Ein Akku versorgt das Gerät unterwegs mit Strom; Laufzeitangaben macht Netgear jedoch nicht. Akku-Füllstand, WLAN-, Mobilfunk-Informationen, Transfervolumen und WLAN-Zugangsdaten zeigt der Taschenrouter auf seinem Display an. Der AC762S lässt sich über die iOS- oder Android-App AirCard Watcher oder per Browser einrichten und kostet 160 Euro. (rek)

Gigabit-WLAN-Basisstation

Der WLAN-Access-Point DAP-2695 von D-Link spannt über zwei Funkmodule simultan WLANs im 2,4- und 5-GHz-Band auf. Das Gerät überträgt im 5-GHz-Band bis zu 1300 MBit/s brutto mittels IEEE 802.11ac, bei 2,4 GHz erreicht er maximal 450 MBit/s brutto (IEEE 802.11n). Das im feuerfesten Metallgehäuse steckende Gerät klinkt sich alternativ als Client in vorhandene Funknetze ein oder baut über das Wireless Distribution System (WDS) einen drahtlosen Backbone auf. Über einen der beiden Gigabit-Ethernet-Ports bezieht die Basisstation zudem Strom per PoE (IEEE 802.3at).

Der Access-Point authentifiziert WLAN-Clients über Radius (WPA2-Enterprise) und sichert das Funknetz mittels Network Access Protection (NAP). Zugangsdaten und Richtlinien kann man auf dem eingebauten Radius-Server verwalten. D-Link verlangt für den DAP-2695 400 Euro. (fkn)

200 MBit/s über TV-Kabel

Im Rahmen eines Pilotprojekts in Mainz versorgt Kabel Deutschland (KDG) Neukunden mit bis zu 200 MBit/s in Empfangsrichtung. Bundesweit erhalten Kabel-Deutschland-Nutzer derzeit maximal 100 MBit/s. Das Unternehmen will mit dem Pilotprojekt erfahren, wie hoch der Bedarf für derartig hohe Geschwindigkeiten ausfällt. Für die Geschwindigkeitssteigerung musste KDG seine Leitungen nicht umbauen.

VDSL-Anschlüsse erreichen Download-Geschwindigkeiten von 50 MBit/s respektive 100 MBit/s beim Einsatz von VDSL-Vectoring. Der in Kabelnetzen übliche Standard DOCSIS 3.0 überträgt bis zu 400 MBit/s in Empfangsrichtung. Beim Upload sind technisch bis zu 120 MBit/s möglich. Kabel Deutschland bietet in Mainz 12 MBit/s in Senderichtung an und verlangt für den Zugang monatlich 60 Euro. (fkn)


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