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Das unterscheidet Xeon E3-1200 und Core i5/i7

Wissen | Know-how

Die Server-Prozessoren der Xeon-Baureihe E3-1200 v3 unterscheiden sich in wichtigen Details von ihren Verwandten, die für Desktop-PCs gemacht sind. Die Xeon-Vorteile entfalten sich aber nur auf passenden Mainboards.

Vor Intels Produktvielfalt mit ihren feinen Verästelungen kapitulieren viele PC-Käufer. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, weil sich die geringen Unterschiede zwischen einem Core i5-4430 und einem Core i5-4570 in der Praxis kaum bemerkbar machen. Doch bei Servern lohnt sich ein genauer Blick, weil nur mit den von Intel vorgesehenen CPU-Chipsatz-Kombinationen alles läuft wie erwartet.

Für Single-Socket-Server – also für Server-Mainboards mit einer einzigen Prozessorfassung – ist derzeit Intels Xeon E3-1200 v3 aktuell. Das Anhängsel „v3“ verweist auf sein Innenleben der Haswell-Generation. Wie seine engen Verwandten, etwa der Core i7-4770, passt ein Xeon E3-1200 v3 nur auf Mainboards mit der Fassung LGA1150. Er läuft sogar auf manchen Desktop-PC-Boards mit Serie-8-Chipsätzen wie H87, Z87 oder Q87, kann dort aber seinen wichtigsten Vorteil nicht nutzen: Im Zusammenspiel mit ECC-Speichermodulen (Error Correction Code) korrigieren Xeons die häufigsten Speicherfehler. Die ECC-Funktion gibt Intel nur bei LGA1150-Mainboards mit den Chipsätzen C222, C224 oder C226 frei – dort allerdings auch, wenn man statt des Xeon einen Celeron, Pentium oder Core i3 einsteckt. Mit einem Core i5 oder i7 geht es wiederum nicht: Wer einen Quad-Core wünscht, muss einen Xeon E3 nehmen. ...

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