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Online-Whiteboard

spacedeck.com

Gemeinsam eine Präsentation basteln oder ein visuelles Konzept erarbeiten, das klappt mit Spacedeck direkt im Browser. Dazu erstellen Sie einen Space, also eine weiße Fläche, die Sie beschreiben, bemalen und befüllen. Diverse Icons, Formen und Pfeile lassen sich anlegen und über den Bildschirm schieben. Am meisten Spaß macht das mit einem Touchscreen.

An einem Space können gleichzeitig mehrere Nutzer arbeiten. Die Inhalte synchronisiert der Service automatisch auf allen Geräten, sodass Änderungen sofort zu sehen sind. Besonders gut eignet sich Spacedeck für das Arrangieren von Fotos oder Grafiken, die man zuvor hochlädt. Für eigene Dateien stehen in der Gratis-Version 500 MByte zur Verfügung. Die Pro-Version erhöht den Platz auf 10 GByte und kostet 5 Euro im Monat. Dafür kann man seine Spaces in mehrere Seiten unterteilen und als PDF-Dokument exportieren. Studenten erhalten den Pro-Account gratis, wenn sie sich mit ihrer Uni-Mail-Adresse anmelden. (dbe)

2, 4, 8, 16 … 2048

gabrielecirulli.github.io/2048

github.com/themattrix/sed2048

2048.netzpolitik.org

Beim Browserspiel 2048 schiebt man Kacheln über ein vier mal vier Felder großes Spielfeld. Anfangs gibt es zwei Kacheln mit dem Wert zwei, nach jedem Zug kommt eine weitere hinzu. Treffen dabei zwei Kacheln mit gleichem Wert aufeinander, verschmelzen sie zu einer mit doppeltem Wert. Gewonnen hat derjenige, der eine Kachel mit der Zahl 2048 erzeugt. Dafür braucht man rechnerisch höchstens 1023 Treffer, die man wegen des immer enger werdenden Platzes auf dem Spielfeld aber nur schwer erzielen kann.

Entwickelt hat das Spiel der Italiener Gabriele Cirulli, der es Mitte März 2014 auf GitHub veröffentlichte. In der ersten Woche wurde es von mehr als vier Millionen Besuchern gespielt. Inzwischen gibt es von 2048 zahlreiche Klone – etwa einen in Sed für die Unix-Konsole und welche, die Werte durch Bilder ersetzen.

Das Suchtpotenzial von 2048 entspricht in etwa dem von Tetris oder Pacman – mit wachsender Erfahrung beginnt man aber, 2048 strategisch zu spielen. (rek)

Passt perfekt

thingsfittingperfectlyintothings.tumblr.com

thingsorganizedneatly.tumblr.com

knolling.org

„Ein bisschen Frieden in einer chaotischen Welt“ verspricht das Tumblr-Blog Things Fitting Perfectly Into Other Things. Es zeigt Gegenstände, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, aber perfekt ineinander passen – also etwa eine Nagellack-Flasche in einer Toilettenpapierrolle oder eine Matratze, die exakt in einen Türrahmen passt. Jeder kann Fotos oder animierte GIFs von Dingen einschicken, die ineinander passen.

In einem anderen Tumblr-Blog sammelt Austin Radcliffe sorgfältig angeordnete Gegenstände. Things Organized Neatly zeigt beispielsweise Bilder von zerlegten Geräten, deren Einzelteile säuberlich auf dem Boden verteilt liegen. Vor allem sind es aber schön drapierte Dinge aus dem Alltag: Stifte, Handys, Macbooks, Notizbücher und noch mehr Stifte. Die Einzelteile sind parallel und im rechten Winkel zueinander verteilt. Diese Organisationsform wird auch als Knolling bezeichnet, benannt nach der US-Designfirma Knoll. Der dort angestellte Hausmeister Andrew Kromelow pflegte seine Werkzeuge im rechten Winkel auf allen möglichen Oberflächen anzuordnen. Der Künstler Tom Sachs übernahm das und prägte den Spruch: „Always be Knolling“. (dbe)

Drag-and-Drop-Sammler

dragdis.com

Bei Streifzügen durchs Web findet man schnell und oft Inspirierendes. Doch wohin mit den vielen Bildern, Videos und schönen Worten? Der Sammel-Service Dragdis speichert die Netzfundstücke schnell und unkompliziert. Außer der Anmeldung ist die Installation einer Browser-Erweiterung nötig. Wenn Sie anschließend auf ein interessantes Bild stoßen, ziehen Sie es einfach auf die rechte Seite des Browserfensters. Dann öffnet sich eine Seitenleiste, wo Sie den Fund in einem Ordner ablegen.

Das Sammeln klappt sogar mit YouTube-Videos und markierten Texten. Auf der Dragdis-Website können Sie Notizen und Schlagworte hinzufügen oder die gesammelten Inhalte in diversen sozialen Netzwerken teilen. Der Dienst ist kostenlos, anmelden kann man sich mit E-Mail und Passwort oder mit Facebook, Twitter oder Google+. (dbe)

Hype-Videos

Für mehr Akzeptanz von Blindenhunden wirbt der norwegische Clip Could Have Been Worse. Denn tatsächlich könnte es schlimmer sein, nämlich, wenn statt Hunde Gänse oder Esel Blinden helfen, sich durch die Stadt zu bewegen. Was dann los wäre, zeigt das humorvolle Video. http://youtu.be/1jct6r2NLCI (0:55, norwegisch)

Der New Yorker Werbefilmer und Triathlet Casey Neistat gleitet auf dem Snowboard durch Manhattan oder badet an der Kante der Victoriafälle – und immer läuft die Kamera. My Kid and Me dokumentiert eine Abenteuerreise über die Anden nach Machu Picchu. http://youtu.be/L13644A5z2w (19:48, englisch)

In seinem YouTube-Channel erklärt Michael Stevens, wie hoch die Auflösung des Auges ist, wie Menschen schmecken und warum uns eigentlich langweilig wird. In Risk befasst er sich mit den Gefahren des Alltags: Unfälle, Wahrscheinlichkeiten und wie die Psyche das verkraftet. http://youtu.be/w-CK8VxMz9g (8:05, englisch)

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