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Microsofts neue Offenheit gegenüber Entwicklern

Wissen | Hintergrund

Microsoft hat auf seiner Entwicklerkonferenz Build aktuelle und zukünftige Weiterentwicklungen seiner Programmierwerkzeuge und -plattformen vorgestellt. Etliche davon sind gar unter einer Open-Source-Lizenz zu haben.

Eines der dominierenden Schlagworte auf der gerade zu Ende gegangenen Entwicklerkonferenz Build war „Offenheit“. Microsoft schreibt es sich im Umgang mit Entwicklern in großen Lettern auf die Fahnen – und hält dieses Versprechen auch: Zum einen gewährten die Redmonder in San Francisco tiefgehende Blicke auf weit in der Zukunft liegende Weiterentwicklungen der eigenen .NET-Compiler und -Sprachen. Zum anderen versteht der Software-Konzern, der eigentlich als natürlicher Feind der Open-Source-Szene gilt, unter dieser Offenheit seit einiger Zeit auch die Veröffentlichung von Quelltext.

Gerade im Bereich .NET sind etliche Bibliotheken bereits unter einer Apache-2.0-Lizenz erschienen oder als quelloffen angekündigt. Ihr Zuhause haben sie in der soeben neu gegründeten .NET Foundation (www.dotnetfoundation.org) gefunden, zu deren Gründungsmitgliedern so illustre Figuren gehören wie der Mono-Erfinder und Xamarin-Chef Miguel de Icaza oder Niels Hartvig, der Kopf hinter dem Open-Source-CMS Umbraco. Von den derzeit 24 Projekten der .NET Foundation stammen 18 entweder von Microsoft direkt oder von Microsoft Open Technologies (MS Open Tech, https://msopentech.com). Diese Microsoft-Tochterfirma wurde vor zwei Jahren gegründet, um Beiträge zu Open-Source-Projekten und zu offenen Standards zu leisten. ...

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