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LESEPROBE

Königsdisziplin

Spielen in 4K

Praxis & Tipps | Praxis

Spielegrafik sieht in 4K fantastisch aus – endlich sieht man keine Pixel mehr und das ganz ohne Kantenglättungs-Sperenzchen. Blöd nur: Meistens ruckelts, denn die 4K-Pracht braucht extrem viel Rechenpower. Noch blöder: Einige Titel starten mit einigen 4K-Monitoren erst gar nicht.

Wer das erste Mal auf einem 4K-Display gespielt hat, will nicht mehr zu Full HD zurückkehren: Im Vergleich zeigt 4K viermal so viele Pixel und stellt dadurch wesentlich mehr Details dar. Spiele, die besonders hoch aufgelöste Texturen nutzen, zeigen dann ihre wahre Pracht. Bei Display-Preisen ab 600 Euro kann man da leicht schwach werden. Doch der Bildschirm allein tut es nicht: Zum Zocken muss auch eine Grafikkarte im System stecken, die einen DisplayPort mit Version 1.2 für die 60-Hz-Ausgabe und genügend 3D-Performance bereitstellt. 30 Hz via HDMI 1.4a nervt wegen des zuckeligen Mauszeigers schon bei Office-Anwendungen – von Spielen ganz zu schweigen.

Wie leistungsfähig die Grafikkarte sein muss, hängt vom Spiel ab. Wer hauptsächlich Indie- und Browser-Games spielt, kommt auch mit einer 120-Euro-Karte vom Schlage einer GeForce GTX 750 Ti zurecht. Mit letzterer laufen auch Klassiker wie Half Life 2 und Portal in 4K ruckelfrei. Doch die Mehrheit der Spieler will natürlich auch die neuesten DirectX-11-Titel zocken, inklusive aller Konsolenportierungen. Die meisten laufen in 4K und hoher Detailstufe erst mit Grafikkarten ab 400 Euro flüssig – solche Karten haben zwar reichlich Power, belasten aber durch ihre hohe Leistungsaufnahme den Stromzähler und erhitzen den Gehäuseinnenraum – der sollte folglich gut durchlüftet sein. Tipps, welche Grafikkarten für 4K geeignet sind und warum Dual-GPU-Modelle keine allzu gute Wahl sind, lesen Sie ab Seite 110. ...


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