Präziser als der Finger

Stifteingabe bei Smartphones, Tablets und Notebooks

Test & Kaufberatung | Kaufberatung

Die Hersteller von Smartphones und Tablets haben die Stifteingabe als schnelle Alternative zur Bildschirmtastatur und interaktives Zeichenwerkzeug wiederentdeckt. Für den Nutzer versprechen die Stifte vor allem Komfort, Produktivität und ein Ende der Zettelwirtschaft.

Fast alle Hersteller mobiler Geräte haben mindestens ein Modell mit Stift vorzuweisen; das Angebot reicht von Smartphones und Phablets über Tablets bis zu Notebooks. Die größten Verkaufserfolge feiern die Android-Smartphones und -Tablets aus Samsungs Note-Familie, aber auch viele Windows-Tablets wie das Microsoft Surface und Notebook/Tablet-Hybride wie das Lenovo ThinkPad Yoga lassen sich per Stift bedienen. Andere stiftaffine Hersteller sind Asus, Dell, Fujitsu, HP, LG, Sony und Toshiba. Selbst der Digitizer-Spezialist Wacom bringt Tablets heraus, weil die Konkurrenz den professionellen, stationären Grafiktabletts das Wasser abgräbt [1].

Es gibt für die Renaissance der Stiftbedienung mehrere Gründe: Die Stifttechnik hat wesentliche Fortschritte gemacht und lässt sich kostengünstiger integrieren. Der Wettbewerb ist härter geworden und die Hersteller suchen nach Differenzierungsmöglichkeiten. Darüber hinaus halten die Entwickler Ausschau nach neuen Möglichkeiten, den Komfort für den Nutzer zu erhöhen und durch Stift-Unterstützung aus der Masse der Apps herauszustechen. ...

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Weitere Bilder

  • Apps wie der Franklin Planner ersetzen den Organizer auf Papier.
  • Autodesks Zeichen-App Sketchbook gibt es für Windows, Android und iOS.
  • Mindmaps kann man per Stift komfortabel umorganisieren.
  • Konstruktionspläne lassen sich per Stift genauer ändern als per Finger.
  • Mit spaßigen Stiftspielen wie Magic Pen lässt sich die Physik zeichnend begreifen.
  • Microsoft Freshpaint simuliert Wasserfarbe, Bleistiftstriche, Wachsmalfarben und weitere Effekte.
  • Beim Microsoft Surface lassen sich erkannte Formeln in andere Dokumente einbetten.
  • Seit dem Note 3 funktioniert die Handschrifterkennung bei einigen Apps direkt im Eingabefeld, nicht mehr nur in der virtuellen Tastatur.
  • Die Formelerkennung ist bei Galaxy Note gut versteckt, für Lösungen ruft sie Wolfram Alpha auf.
  • Samsungs Formenerkennung wandelt Gekritzel in geometrische Figuren um.

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