Haswell for Workgroups

Aktuelle Tower-Server für kleine Netze

Test & Kaufberatung | Test

Intels Haswell-Prozessoren glänzen mit hoher Rechenleistung und niedriger Leistungsaufnahme bei geringer Last. Das sind ideale Eigenschaften für bezahlbare Server, die geringe Stromkosten und wenig Lärm verursachen – vier davon beweisen sich im c’t-Labor.

Die großen Server-Marken kämpfen mit Schnäppchenpreisen um Käufer. Einen einfach ausgestatteten Tower-Server bekommt man inklusive Quad-Core-CPU, aber ohne Betriebssystem schon ab 550 Euro – sogar bestückt mit ECC-Hauptspeicher, bei dem seltener Fehler auftreten als im RAM normaler Desktop-PCs. In aktuellen Offerten rechnen Intel-Prozessoren der Serie Xeon E3-1200 v3 (siehe Artikel auf S. 138). Sie gehören wie der aktuelle Core i5-4000 und i7-4000 zur Haswell-Generation, die hohe Rechenleistung mit besonders geringem Stromdurst im Leerlauf vereint. Das sind optimale Eigenschaften für Server in kleinen Netzen: Sie sollen rund um die Uhr erreichbar sein, haben dabei aber meistens wenig oder gar nichts zu tun. Falls doch einmal Last ansteht, wird die Arbeit rasch erledigt – und oft reicht sogar ein billigerer Dual-Core, mit dem man weitere 100 Euro spart. Mit 4 bis 32 GByte RAM sowie Platz für vier bis sechs Festplatten sowie einige Erweiterungskarten decken solche „Single Socket“-Server mit Einzelprozessor einen großen Einsatzbereich ab.

Ihre positiven Eigenschaften entfalten die Haswell-Xeons freilich erst, wenn der Server-Hersteller sorgfältig arbeitet: Vor allem müssen Netzteil und Mainboard mit effizienten Schaltungen bestückt sein. Überflüssige Zusatzfunktionen wie ungenutzte RAID-Hostadapter treiben den Stromverbrauch hoch und bei den Festplatten ist Sparsamkeit Pflicht. Am Beispiel von vier günstigen Konfigurationen der Firmen Dell (PowerEdge T20), Fujitsu (Primergy TX140 S2), HP (ProLiant ML310e Gen8 v2) und Lenovo (ThinkServer TS140) zeigen wir, was Sie erwarten können. ...

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  • Die Fernwartung bietet nicht bloß Steuerungsfunktionen, sondern informiert auch über den Betriebszustand der Maschine und führt Protokolle: Einige Fehler lassen sich erkennen, bevor ein Schaden entsteht.
  • In einigen Servern wie in diesem von Fujitsu stecken reine 12-Volt-Netzteile, die sich leichter auf Effizienz trimmen lassen.

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