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PCI-Express-SSDs für Notebooks und PCs

Test & Kaufberatung | Test

Dank direkter Anbindung per PCI Express drücken SSDs nochmal mächtig aufs Tempo: Plextor und Samsung liefern erste Exemplare in kompakter m.2-Bauform, die bis zu 1,5 GByte/s übertragen.

Das 6 GBit/s schnelle Serial-ATA-Interface, das die Daten in der Praxis höchstens mit 600 MByte/s fließen lässt, ist für Solid-State Disks zu lahm geworden. Da die Entwicklung eines noch schnelleren SATA-Standards viel zu aufwendig gewesen wäre, tritt nun folgerichtig PCI Express die Nachfolge als Schnittstelle bei Flash-Massenspeicher an, was gewaltige Reserven erschließt. Bereits bei PCIe 2.0 sausen die Daten mit 500 MByte/s zum Rechner – pro Leiterbahn („Lane“) und Richtung versteht sich. Werden Massenspeicher etwa über bis zu vier Lanes angebunden, können SSDs mit 2 GByte/s bedient werden. Und mit PCI Express 3.0 verdoppelt sich das Tempo nochmals.

Nachdem PCIe-SSDs bislang vornehmlich in Servern und in manchen Apple-Rechnern auftauchten, bahnt sich die Technik jetzt auch den Weg in den PC. Von Intel kündigen sich die neuen Chipsätze H97 und Z97 und Boards damit an, die SSDs im sogenannten m.2-Format (NGFF) aufnehmen können. Solche Kompakt-SSDs, die auch in schlanke Mobilgeräte passen, gibt es zwar schon länger. Bisherige Exemplare im m.2-Format von Crucial (M550), Intel (SSD 530) und Transcend (N8S750) übertrugen ihre Daten aber noch per Serial ATA. ...

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  • Bisherige PCIe-SSDs geben sich als SATA-AHCI-Gerät am System zu erkennen.

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