Schnittmenge

Videobearbeitungs-Software für Ein- und Aufsteiger ab 90 Euro

Test & Kaufberatung | Test

Clips aus dem Smartphone, Fernsehbeiträge von der Festplatte oder Aufnahmen aus dem Camcorder: Groß ist die Palette an Videos, die es verdient hätten, bearbeitet und geschnitten zu werden. Doch mit welchem Programm geht das am einfachsten, nicht zu teuer – und möglichst komfortabel?

Sie wenden sich an die gleiche Zielgruppe: Die hier vorgestellten Programme wollen Videofreunde erreichen, die schon einige Erfahrung mitbringen, ohne diejenigen auszugrenzen, die sich erst in die Beschäftigung mit bewegten Bildern einfuchsen wollen. Dennoch verfolgen die Programme unterschiedliche Ansätze. Das fällt besonders bei Corel auf: Pinnacle Studio richtet sich an die treue Fan-Gemeinde und möchte diese mit leichten Verbesserungen und neuen Funktionen bei der Stange halten. Corel VideoStudio soll mit einem leicht bedienbaren Assistenten auch Einsteiger und Schnittneulinge überzeugen. Nero stellt seine Software-Suite Nero 2014 Platinum als Zentrale für alle Medien bereit, wobei der Videoschnitt mit Nero Video im Mittelpunkt der Suite steht. Sony Movie Studio schließlich stammt – das belegt die Bedienoberfläche – direkt vom Profi-Bruder Vegas Pro ab. Trotzdem soll es auch dem Einsteiger gefallen; deshalb implementierten die Entwickler einen neuen „Einfach-Schnitt-Modus“ und räumten in der Arbeitsoberfläche auf.

In Sachen Funktionsumfang haben sich die Programme auf einem erfreulich hohen Niveau eingependelt. Entsprechend hoch sind die Erwartungen: Der Import auch exotischer Dateiformate, der korrekte Umgang mit älterem Video-Equipment, eine komfortable Handhabung der Zeitleiste und der problemlose Export des geschnittenen Films – all das gehört zum Standard-Repertoire. Nicht selbstverständlich sind dagegen Feinheiten wie die Steuerung von Effekten per Keyframe oder das Erstellen von ansprechenden Menüs für den runden Datenträger. ...

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  • Der Organizer von Pinnacle Studio 17 fungiert als zentrale Anlaufstelle zum Sortieren des Medienmaterials. Dank direkter Vorschaufunktion und Verschlagwortung hat man sein Rohmaterial bestens im Griff.
  • Pinnacle Studio 17 bringt auch einige Zusatzeffekte von Drittherstellern wie Magic Bullet Looks mit. Deren Bedienkonzept weicht aber vom Hauptprogramm ab.

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