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WLAN-Router funkt zielgerichtet

TP-Link bringt mit dem Archer C2 seinen vierten WLAN-Router auf den Markt, der gemäß den IEEE-Spezifikationen 802.11ac und 802.11n funkt. Der Dualband-Funker, dem TP-Link nur zwei Antennen spendiert hat, sendet im 5-GHZ-Band per 11ac-Technik zielgerichtet auf einzelne Empfänger (Beamforming) brutto bis zu 433 MBit/s. Im 2,4 GHz-Band erreicht er gemäß 802.11n brutto bis zu 300 MBit/s. Über seinen Switch koppelt er bis zu vier LAN-Stationen und ein externes Modem per Gigabit-Ethernet an. Externe Speichermedien oder Drucker kann man per USB 2.0 anschließen.

Für den Archer C2 will TP-Link bald eine Firmware veröffentlichen, über die sich das Gerät mittels Android- und iOS-Smartphones einrichten lassen soll; entsprechende Apps sollen dann in Apples App-Store und bei Google Play erscheinen (siehe c’t-Link). Der Archer C2 kostet 69,90 Euro. (dz)

Breitbandanschlüsse: Telekom meldet hohe Nachfrage

Im Rennen um den Breitbandausbau meldet die Telekom Fortschritte. Dabei stellt sie den Ausbau in kleinen und mittleren Städten in den Mittelpunkt. Der Ausbauschub des Unternehmens bringt nun das kupferkabelbasierte VDSL in zwölf neue Städte, darunter Prenzlau (Brandenburg), Zittau (Sachsen) oder Lübbecke (Nordrhein-Westfalen). Dort hätten etwa zehn Prozent der angeschriebenen Haushalte bereits einen Vertrag abgeschlossen, obwohl die Breitbandanschlüsse erst in einigen Wochen oder Monaten verfügbar seien.

In Deutschland gibt es vor allem im ländlichen Raum Lücken bei der Versorgung mit schnellem Internet. Die Bundesregierung möchte, dass bis 2018 flächendeckend Übertragungsraten von 50 MBit/s zur Verfügung stehen. Aktuell sind solche und auch schnellere Internetzugänge für gut die Hälfte der Haushalte verfügbar, überwiegend in Ballungsräumen. Fachleute meinen jedoch, dass die Telekom in Metropolen wie Hamburg oder München im Wettbewerb mit Kabelnetzbetreibern Rückschläge beim Verkauf ihrer Breitbandangebote einstecken muss.

In einer zweiten Ausbaustufe investiere das Unternehmen daher in die VDSL-Technik für mittelgroße Städte und ländliche Gebiete. Vom noch vor wenigen Jahren favorisierten Glasfaserausbau der Telekom ist keine Rede mehr. Gut möglich, dass Kabelnetzbetreiber mit ihren schnellen Angeboten Profit daraus schlagen. Das etablierte VDSL erreicht nicht mehr als 50 MBit/s, Kabelanschlüsse liefern aktuell bis zu 100 MBit/s. Dabei hatte die Telekom bereits Glasfaseranschlüsse für Privatkunden mit 200 MBit/s konfektioniert. Aber versorgt sind damit nur wenige Gebiete und der weitere Ausbau stockt.

Mit dem VDSL-Vectoring könnte die Telekom zwar bis zu 100 MBit/s liefern, doch nimmt diese Technik nur langsam Fahrt auf. Kabelnetzbetreiber können aber leicht kontern: In seinem Pilotprojekt in Mainz liefert zum Beispiel Kabel Deutschland schon heute bis zu 200 MBit/s und technisch sind die Kabelnetze für bis zu 400 MBit/s geeignet. (dz)

Access Point im Wandsteckdosen-Design

Der NWA5301-NJ von ZyXEL ist ein Access-Point, der in einem unauffälligen Gehäuse steckt. Sein WLAN-Modul sendet per 802.11n-Technik über zwei integrierte Antennen brutto bis zu 300 MBit/s im 2,4-GHz-Band. Er lässt sich über ZyXELs WLAN-Controller NXC2500 verwalten. Für den Uplink zum LAN hat ZyXEL dem AP nur einen FastEthernet-Port spendiert, der also nicht mehr als 100 MBit/s befördert.

An seinen drei übrigen FastEthernet-Port lassen sich Geräte wie VoIP-Telefone anschließen und mit Strom versorgen (bis zu 15,4 Watt per IEEE 802.af). ZyXEL sieht den Einsatz des Access-Points im Hospitality-Bereich. Dafür hat er den Suppress-Mode eingerichtet, bei dem die LED das Blinken einstellt, sobald nach dem Start die Initialisierung des Systems abgeschlossen ist. Der NWA5301-NJ kostet 198 Euro. (dz)

Switches mit höherer Bandbreite

Die Smart Switches der DGS-1510er Familie erweitern das Switch-Sortiment von D-Link. Die neuen Modelle sind mit 16, 24 und 48 Ports erhältlich, die für 10/100/1000 MBit/s ausgelegt sind. Während die DGS-1500er Serie je vier Gigabit-SFP-Ports aufweist, sind die neuen 1510er Modelle mit je zwei Gigabit-SFP- und je zwei SFP+-Slots bestückt, die bis zu 10 GBits/s-Interfaces aufnehmen können.

Die 10-Gigabit-Anschlüsse nutzen sie wahlweise als Uplink oder als Stack-Verbindung zur Kopplung mit anderen DGS-1510-Einheiten. Im Stack-Betrieb lassen sich bis zu sechs Einheiten zu einem Verbund mit maximal 288 Ports zusammenfassen. Der Stack-Ring basiert auf Full-Duplex 10G; intern werden 40 GBits/s erreicht. Die DGS-1510er Serie lässt sich über diverse Schnittstellen verwalten, darunter mittels Web-Browser oder per SSH-Zugriff.

Zur Produktfamilie gehört auch der PoE-Switch DGS-1510-28P mit 24 Ports, der beispielsweise VoIP-Telefone über das LAN-Kabel speist. Die Ports liefern bis zu 30 Watt gemäß IEEE 802.3at. Die Preise der DGS-1510-er Serie beginnen bei 253 Euro und reichen bis 708 Euro. (dz)

Netzwerk-Notizen

Belkin liefert den WLAN-Router Linksys WRT1900AC aus, welcher dem vor 11 Jahren eingeführten WRT54G äußerlich nachempfunden wurde.

OpenVPN Technologies bringt für Windows-Nutzer mit Version 2.3.3 ein Update seiner gleichnamigen VPN-Software heraus, das die OpenSSL-Bibliothek in einer bereinigten Fassung enthält.

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