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Unreal Engine 4.1 unterstützt Linux und SteamOS

Die Unreal Engine 4 soll in Kürze auch unter SteamOS und anderen Linux-Distributionen laufen. Das von Spieleentwickler Epic für April angekündigte Update auf Version 4.1 integriert die dafür wichtigen Anpassungen in die Engine. Damit bekommt Linux einen weiteren, prominenten Unterstützer im Spielebereich. Beispielsweise kündigte das Frankfurter Entwicklerstudio Crytek an, seine CryEngine für Linux fit zu machen. Auch die Source-Engine von Valve funktioniert unter SteamOS.

Die Unreal Engine 4 zählt zu den mächtigsten 3D-Engines überhaupt und glänzt vor allem mit komplett in Echtzeit ablaufenden Beleuchtungseffekten und einer ausgefeilten Partikelsimulation. Der mitgelieferte Editor ermöglicht es sogar, Programmcode während des Spiels zu ändern und zu kompilieren.

Den Editor wertet das Update 4.1 ebenfalls auf. Es integriert unter anderem Templates für fliegende und rollende Charakterbewegungen, eine verbesserte Ordnerorganisation für „Actors“ (Audio, Lighting, Scene Objects etc), eine tiefer gehende Löschverwaltung für Assets und ein Undo-Fenster, welches rückgängig gemachte Aktionen auflistet. Für Übersetzungen von im Spiel vorkommenden Texten liefert Epic einen Translation Editor aus, der sich allerdings noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet. Außerdem enthält Update 4.1 die Daten der Elemental-Demo, mit der Epic die grafischen Fähigkeiten der Unreal-Engine auf mehreren Entwicklerkonferenzen demonstrierte. Weitere Änderungen beschreibt ein umfangreicher Blog-Beitrag (siehe c’t-Link). (mfi)

Outcast-HD-Remake geplant

Das Action-Abenteuer Outcast war zu seiner Veröffentlichung 1999 in aller Munde: eine tolle Story und hübsche Polygon-Voxel-Kombigrafik mit hohen Sichtweiten und schönen Effekten bescherten dem Titel Bestnoten in der einschlägigen Fachpresse. c’t schrieb damals: „Letztendlich gewinnt Outcast das Herz des Spielers mit dem Charme der fremden Welt, die so glaubwürdig und vollständig ist, wie bei kaum einem anderen Action-Spiel.“ Nun soll es ein umfangreiches HD-Remake geben, für das ein mit ehemaligen Entwicklern besetztes Studio auf Kickstarter.com Geld sammelt (siehe c’t-Link). Fließen mindestens 600 000 US-Dollar, soll „Outcast Reboot HD“ Ende 2015 für Windows-PCs erscheinen.

Fresh3D will die alte Software-Engine verwerfen und eine GPU-beschleunigte DirectX-11-Engine nutzen. Das Studio peilt Full HD mit 60 fps an und erstellt sämtliche Objekte, Texturen, Charaktere und 3D-Szenen neu. Zusätzlich will man dem Spiel ein verbessertes Head-Up Display (HUD), Inventar, Notepad und Dialog-Interface verpassen sowie Story-Bugs der Originalausgabe beheben. Auch das Animationssystem und die Kameraführung sollen überarbeitet werden. Überdies plant Fresh3D, die Gamecontroller von Xbox 360 und PS4 zu unterstützen. Kommt mehr Geld zusammen als erhofft, will Fresh3D auch Versionen für Linux, Mac und Oculus-VR programmieren. (mfi)

Nachfolger für Alpha Centauri

Der Spieleentwickler Firaxis hat auf der Spielemesse PAX für Herbst 2014 einen neuen Teil seiner 4x4-Strategieserie Civilization angekündigt. „Sid Meier’s Civilization: Beyond Earth“ verlagert das Geschehen in den Weltraum und lehnt sich thematisch an das vor 15 Jahren erschienene Spiel Alpha Centauri an.

Die Menschen sind gezwungen, die Erde zu verlassen und eine neue Heimat zu finden. Der Spieler muss einen fremden Planeten besiedeln und mit außerirdischen Lebensformen und mysteriösen Ressourcen umgehen. Dazu gehören auch ein Quest-System und ein Mehrspielermodus für bis zu acht Spieler. Laut Firaxis soll der Titel unter Windows, Mac OS und Linux laufen und auch AMDs 3D-Schnittstelle Mantle unterstützen. Erste Bilder und einen Trailer gibt es unter dem c’t-Link zu sehen. (mfi)

Spiele-Notizen

Das Zombie-Drama „The Last of Us“ kommt in Full HD und mit zusätzlichen Inhalten auch für die Playstation 4. Laut Sony soll es bereits im Sommer 2014 so weit sein.

Gerüchten zufolge soll der Konsolenhit GTA V im Juni für den PC, Xbox One und PS4 erscheinen.

Der Mehrspielerdienst Gamespy stellt zum 31. Mai 2014 den Betrieb ein. Betroffen ist etwa das Spiel ARMA3. Dessen Entwickler Bohemia Interactive kündigte an, man arbeite an einer alternativen Lösung via Steam.

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