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Googles offener Web-Videocodec VP9

Wissen | Know-how

Zwar dominiert das Videokompressionsformat MPEG-4 AVC (H.264) auch im Internet, dennoch ist der Kampf um einen Webvideo-Standard nicht vorüber. Mit seinem offenen, patentkostenfreien Videocodec VP9 tritt Google gegen H.264 an und will sogar dessen effizienterem Nachfolger Paroli bieten.

Videos machen inzwischen den größten Anteil des Internet-Datenverkehrs aus. Routinemäßig laden Nutzer täglich tausende Stunden Videomaterial auf Plattformen wie YouTube hoch; Abermillionen gucken zu. HD-Auflösungen sind mittlerweile üblich und mit der viermal höheren Auflösung 4K (Ultra HD, QFHD) steht schon die nächste Evolutionsstufe in den Startlöchern – endlich Katzenvideos in vollendeter Flauschqualität.

Längst hat das World Wide Web Consortium (W3C) dem wachsenden Stellenwert von Webvideos in HTML5 mit dem <video>-Tag Rechnung getragen. Allerdings kam es bisher zu keiner Einigung für einen Webvideo-Standard. Auf der einen Seite stehen die Verfechter der von ITU und MPEG entwickelten Industriestandards, auf der anderen das von Google angeführte Open Web Media Project (WebM). ...

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