@ctmagazin | Leserforum

Microsoft erfüllt Kundenwünsche?

Wende in voller Fahrt, Wie Microsoft sich und Windows neu ausrichtet, c’t 10/14, S. 82

Schon einmal glaubte ich, Microsoft wäre plötzlich kundenfreundlich geworden, als es zur Einführung von Windows 8 die Upgrades für 49  zu kaufen gab. Freudig erwarb ich ein solches, um damit meinem alten PC über das XP-Ende hinweg zu helfen. Ich hatte ein 64-Bit-XP, mit dem ich nie so richtig glücklich war, welches mir nun aber die Möglichkeit des Upgrades auf Windows 8 x64 bot. Ich investierte außerdem noch ein paar Euro in eine SSD, eine Grafikkarte und die Erweiterung auf 4 GByte RAM. Der Rechner fühlt sich damit richtig flott an, zum Steuererklärungabgeben reicht es, sogar einfache 3D-Konstruktionen lassen sich damit ganz gut machen. Also alles in Butter? Weit gefehlt. Es handelt sich bei der CPU um einen AMD Athlon 64 X2 4200+, auf dem zwar Windows 8 läuft, nicht aber 8.1. Das Upgrade ist also tabu. In zwei Jahren muss ich mir doch einen neuen Rechner kaufen. Das hat man nun davon, wenn man ein durchaus noch brauchbares Altsystem weiternutzt, um den Elektronikschrott-Berg nicht weiter anwachsen zu lassen …

Ine Langer

Wir haben mehrfach darauf hingewiesen, dass einigen Nutzern das Upgrade auf 8.1 versperrt bleibt. Eine Kostenabschätzung zur Aufrüstung betroffener PCs finden Sie auf Seite 102 in dieser Ausgabe.

Prüfungsumgebung für USB-Sticks

Leserbrief „BYOD-Probleme bei Prüfungen“, c’t 10/14, S. 10

Für genau diese Fälle gibt es von der Fachhochschule Nordwestschweiz den kostenlosen Lernstick (siehe c’t-Link). Er erfüllt alle im Leserbrief genannten Anforderungen. Die „Prüfungsumgebung“ des Lernsticks schließt den Zugriff auf die Außenwelt und stellt nur vom Lehrer beziehungsweise Prüfer definierte Programme bereit. Zu Beginn der Prüfung müssen die Schüler nur von einem USB-Stick starten. Das funktioniert auf beliebigen Rechnern (auch Macs), das installierte Betriebssystem wird nicht angetastet.

Technisch ist der Lernstick ein angepasstes Linux-Live-System. Sein Einsatz setzt folglich voraus, dass der beziehungsweise die Lehrer bereit sind, sich mit Linux zu beschäftigen. Windows-Software lässt sich emulieren (etwa über WINE).

Tim Schürmann

Nicht so schnell, Samsung

Spitzentreffen, High-End-Smartphones HTC One M8 und Samsung Galaxy S5 im Test, c’t 10/14, S. 64

Gerade läuft die Auslieferung der schon im Februar bestellten Samsung Galaxy S5 an. Was sofort auffällt, ist die Ähnlichkeit der Verarbeitung am Telefon-Rand mit dem neuen Galaxy Note III. Außerdem besitzen beide eine „Multifunktionsbuchse“, einen Micro-USB-3.0-Anschluss. Beim Note 3 gehört zum Lieferumfang ein USB-3.0-Kabel.

Doch: „Nicht so schnell“ – USB 2.0 ist schnell genug, haben sich die Telekom-Partner bei Samsung vermutlich gedacht und den eindrucksvollen Funktionsumfang des Top-Gerätes gleich wieder gebremst. Präzise Angaben zum Lieferumfang fehlen in den Beschreibungen im Internet und Druck. Der Nutzer wird ausdrücklich vor Schäden durch ein falsches Anschließen des Ladegerätes gewarnt, womit der Eindruck einer ausgeschlossenen Haftung erweckt werden soll.

Und nebenbei kann man einige Euros hinzuverdienen, indem man den Nutzer, der bereit war, ca. 700 Euro auszugeben, einfach in der Welt herumschickt, um ein solches Kabel irgendwo anders zu besorgen. Aber nicht bei einem T-Punkt. Denn die haben kein solches Kabel. Warum, so frage ich mich, wird ein bestimmtes Feature speziell ausgelobt, wenn die Benutzung des Features plötzlich nicht im Liefer- und somit Nutzungsumfang mit inbegriffen ist? Insbesondere dann, wenn es doch ohne Probleme beim Galaxy Note 3 klappt. Wird der Hersteller von seinem Erfolg überrollt? Muss auch da gesagt werden: „Nicht so schnell“?

Name der Redaktion bekannt

Auch unserem Gerät direkt von Samsung lag nur ein USB-2.0-Kabel bei. In der Praxis verschenkt man aber in der Tat wenig Geschwindigkeit: Das S5 transfertiert mit USB 3.0 nur etwa 30 MByte/s, was auch moderne USB-2.0-Ports schaffen – lediglich einige ältere sind auf etwa 20 MByte/s beschränkt. Das Note 3 kam tatsächlich auf 38 MByte/s, sodass USB 2.0 hier eine deutlichere Einschränkung wäre.

Windows 7 bis 500 Prozent

Beschlagene Fenster, 4K unter Windows: Skalierungsprobleme, c’t 10/14, S. 122

In Ihrem Artikel schreiben Sie, dass Windows 7 nur in den Schritten 100, 125 und 150 Prozent vergrößert. Wenn ich mich nicht irre, können Sie die Skalierung mittels „Benutzerdefinierte Textgröße (DPI) festlegen“ stufenlos von 100 bis 500 Prozent einstellen.

Ansonsten stimme ich Ihnen hinsichtlich der Skalierungsprobleme zu. Speziell bei branchenspezifischer Software ist oft bereits die Verwendung eines Monitors mit einer Auflösung von mehr als 1280 × 1024 Pixeln problematisch, sobald der Anwender eine von 100 Prozent abweichende Skalierung einstellt, weil zum Beispiel Steuerelemente den Text verdecken oder Symbolleisten offenbar nur für einen einzigen DPI-Wert ausgelegt sind.

Carsten Pache

Sie haben vollkommen recht: Windows 7 kann bis auf 500 Prozent vergrößern.

Adobe skaliert mit Trick

Für die Adobe/Windows-High-DPI Problematik wird ein Trick beschrieben (siehe c’t-Link), wie mit externen Manifesten zumindest ein halbwegs praktikabler Zustand für einzelne Programme der Creative Suite erreicht werden kann. Unter Windows 8.1 mit der CS6 auf einem Display mit 3200 × 1800 Pixeln konnte ich so zumindest Illustrator ein halbwegs großes UI verpassen. InDesign skalierte von vornherein automatisch, während Photoshop die Angaben im externen Manifest in meinem Fall ignorierte.

Dominic Fehling

Fern-Zugriff ist Trumpf

Haswell for Workgroups, Aktuelle Tower-Server für kleine Netze, c’t 10/14, S. 132

Vor einigen Monaten haben wir uns versuchsweise genau den getesteten HP-Server zugelegt. Nicht so knuddelig wie der Acer AC100, bisher aber sehr zufriedenstellend. Unsere Server stehen ohnehin in einer nicht gerade leisen Umgebung. Wenn Sie mich nach den größten Vorzügen des Systems fragen: Erstens iLO, zweitens iLO und drittens iLO – also die integrierte Fernwartung. Wir haben die Option mit der Bestellnummer 512485-B21 für rund 50 Euro nachgekauft. Da ist dann auch KVM über IP dabei. Die Konfiguration kann in IPv6 erfolgen.

Die „Non Hot Plug“-Einschübe haben uns am Anfang ein wenig verwirrt. Das scheint aber nur für den Host-RAID-Controller des Mainboards zu gelten. Wir setzen Hardware-RAID-Adapter von LSI ein. Die lassen sich problemlos einstecken, Platteneinschübe funktionieren dann ohne Weiteres im Hot-Plug-Modus. Klapprig sind sie freilich schon.

Rainer Haeßner

Treiber-Automatik

Beim Fujitsu-Server weisen Sie darauf hin, dass man den passenden RAID-1-Treiber suchen muss. Für die anderen Hersteller kann ich nicht sprechen, aber bei Fujitsu ist seit Jahrzehnten die „Serverstart“-DVD dabei, welche einem die Einrichtung und die passende Treiberkombination für alle eingebauten Geräte abnimmt. Es funktioniert leicht, quasi: Serverstart rein und davon booten, dann „Deployment mit erweiterten Optionen“, darauf achten dass man überall auf „Deutsch“ gestellt hat, dann durchklicken und das unsinnige „AIS“-Paket abwählen, Hirn aus und laufen lassen. Außer Treibern werden auch die Tools zur RAID-Verwaltung und fürs Basis-Servermanagement installiert.

Joachim Otahal

Namensfrage

Geschätzte Bonität, Urs Mansmann über das Scoring-System der Schufa und Gut gemeint, Wie die Schufa Verbraucher bewertet, c’t 10/14, S. 80

Danke für den Artikel über die Schufa. Ein Detail, das sich definitiv negativ auf den Score auswirkt und an das meines Erachtens eher selten gedacht wird, ist ein Namenswechsel. Nach unserer Hochzeit hat meine liebe Frau meinen Nachnamen angenommen. Die positive Schufa-Historie zu ihrem seit über 10 Jahren zuvor bestehenden Girokonto wurde quasi „genullt“, was bedeutet, dass eine neue Historie seit Namenswechsel bei der Schufa besteht – inklusive der anfänglich ungünstigen Score-Werte.

Name der Redaktion bekannt

Hilfe für die Schufa

Bedenklich wird es, wenn die Schufa nicht in der Lage ist, ihre Daten konsistent zu halten: Nach einer Selbstauskunftsanfrage erhielt ich die Nachricht, dass es zwischen mir und meinen Adressdaten Abweichungen im Schufa-Datenbestand gebe. Daher könne man mir auch keine Datenübersicht zur Verfügung stellen. Zur Verifizierung möge ich bitte die Kopie meines Personalausweises an die Schufa senden. Soll ich nun der Schufa helfen, meinen Datenbestand in Ordnung zu halten? Wie viele Dateninkonsistenzen gibt es denn noch in der Schufa-Datenbank?

Dr. Carsten Kettner

Unfreiwillige Adressänderung

Sie schreiben, dass … wichtig sei, wie lange jemand schon an derselben Adresse lebt. Was die Schufa allerdings nicht immer beherrscht, ist die korrekte Unterscheidung zwischen einem tatsächlichen Standortwechsel und einer Adressänderung – weil zum Beispiel ein Ehrenbürger noch mit einem Stückchen Straße in der Ortsmitte bedacht wird.

Wolfgang Hamann

Notfall-Adresse umgezogen

Schilde hoch, Angriffen auf Router vorbeugen, c’t 9/14, S. 90

Ich habe die Notfall-Adresse 169.254.1.1 ebenfalls geändert, aber auf meinem Fritzbox-Modell (7390) heißt die Konfigurationsdatei nicht ar4.cfg, sondern ar7.cfg.

Was die Bedienung des nvi-Editors angeht: Ich finde es sicherer, nach dem ESC zunächst nur den Doppelpunkt einzugeben. Dann hat man nämlich Gelegenheit, eventuelle unbeabsichtigte Änderungen mit quit! zurückzunehmen – oder, wenn alles wie gewünscht eingetragen ist, die Änderungen wie im Artikel aufgeführt mit wq zu übernehmen und die Datei zu schließen.

Heinrich Stillger

Sommerferien für Tintendrucker

Entscheidungsdruck, Der passende Drucker für Ihre Anwendungen, c’t 9/14, S. 112

Inwiefern sind Tinten-Multifunktionsgeräte für Schulen geeignet, wenn sie beispielsweise über die Sommerferien sieben bis acht Wochen im EDV-Raum stehen, ohne dass eine einzige Seite gedruckt wird? Gibt es Geräte, die solch lange Pausen gut verkraften oder nach (wochen)langer Bereitschaft automatisch eine Testseite drucken, um dem Eintrocknen vorzubeugen?

Matthias Sprau

Eine Pause von acht Wochen sollten halbwegs aktuelle Tintendrucker mit Originaltinten ohne bleibende Düsenverstopfungen überstehen, wenn sie in einem kühlen und dunklen Raum stehen. Bleiben die Geräte solange in Bereitschaft, nehmen sie meist hin und wieder eine automatische Düsenreinigung vor.

Ersetzt EMET XP-Support?

FAQ, Support-Ende für Windows XP, c’t 9/14, S. 168

Stellt das Enhanced Mitigation Experience Toolkit 4.1 (EMET) eine Möglichkeit dar, Windows XP über den 8. 4. 2014 zu Hause verhältnismäßig sicher weiterbetreiben zu können?

Nikolaus Hübner

Wir sehen EMET durchaus als Sicherheitsgewinn an, wenn Sie XP partout weiter betreiben müssen/wollen, weil es Techniken wie Address Space Layout Randomization und enhanced Data Execution Prevention einzuschalten hilft. Einen ähnlich sicheren Betrieb von XP am Internet wie eine neuere, ordnungsgmäß mit Updates versorgte Windows-Version gewährleistet EMET aber keineswegs. Die EMET-Version 5 eignet sich nicht mehr für XP. Die Version 4.1 will Microsoft aber vorerst weiterhin aktiv unterstützen.

Ergänzungen & Berichtigungen

Auf Augenhöhe

Microsofts Windows Phone 8.1 und die neuen Nokia-Smartphones Lumia 630, 635 und 930, c’t 10/14, S. 86

In der Tabelle waren für das Nokia Lumia 630 und das Lumia 635 ein Arbeitsspeicher von 512 GByte angegeben. Richtig sind natürlich 512 MByte.

Die interaktive Schule

Aktuell-Meldung c’t 09/14, S. 29

ROTAT-Beobachtungssitzungen der Astronomie-AG finden nicht wie im Artikel angegeben jede Woche statt, sondern können bedingt durch die vielen Teilnehmer nur einmal pro Monat gebucht werden. Zudem wird Christoph Holtwiesche die Astro-AG nicht am Rabanus-Maurus-Gymnasium weiterführen, sondern an der IGS Mainz-Hechtsheim, wohin er nach den Sommerferien wechselt.

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