RAM-Ratgeber

So rüsten Sie PC-Arbeitsspeicher auf

Praxis & Tipps | Praxis

Deckel auf, Modul rein, Deckel zu: So einfach klappt das Aufrüsten von Arbeitsspeicher – meistens. Unsere Tipps helfen, Pannen zu vermeiden.

Pro Gigabyte DDR3-Hauptspeicher zahlt man weniger als 10 Euro. Da liegt es nahe, einem PC oder Notebook mit mehr RAM auf die Sprünge zu helfen. Für Windows 8.1 oder ein aktuelles Linux sind 4 GByte vernünftig und 8 GByte noch kein Luxus. Mehr nützt bloß Leuten, die häufig sehr anspruchsvolle Software oder mehrere virtuelle Maschinen nutzen. Es gibt auch künstliche Grenzen wie das 16-GByte-Limit von Windows 7 Home Premium – und mehr als 4 GByte adressiert nur ein 64-Bit-Betriebssystem (mit veralteten Ausnahmen).

Weil Speichermodule auch mit niedrigerer Taktfrequenz arbeiten als mit ihrem jeweils spezifizierten Maximalwert, darf man sie mischen, beispielsweise zu zwei vorhandenen PC3-10600-DIMMs (DDR3-1333, s. Tabelle) zwei PC3-12800-Riegel stecken. Der Speicher-Bus rennt dabei höchstens so schnell wie das langsamste Modul – das BIOS (beziehungsweise die UEFI-Firmware) passt die Taktrate automatisch an. Sind keine Steckplätze frei, tauscht man die vorhandenen Riegel gegen welche mit höherer Kapazität. ...

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