Trends & News | News

Keine 20-nm-Chips von AMD in diesem Jahr

Grafikkarten mit 20-Nanometer-GPUs werden in diesem Jahr offenbar nicht mehr erscheinen. AMDs Top-Managerin Lisa Su erklärte während einer Telefonkonferenz, dass 2014 weiterhin die 28-nm-Produkte im Fokus stehen. 20-nm-Chips befänden sich derzeit noch in der Designphase – vor 2015 dürften tatsächliche Produkte also nicht in den Handel gelangen. Möglich bleibt aber, dass AMD gegen Ende des Jahres bereits erste Grafikkarten der nächsten Generation ankündigt.

Der 20-nm-Fertigungsprozess erlaubt im Vergleich zum 28-nm-Vorgänger die Herstellung von Chips, die auf gleicher Siliziumfläche mehr Transistoren (und damit beispielsweise Rechenkerne) verstauen und obendrein noch sparsamer arbeiten. Laut TSMC lassen sich nahezu doppelt so viele Transistoren auf gleicher Fläche platzieren (Faktor 1,9) und die Leistungsaufnahme pro Transistor um 25 Prozent senken.

Neben AMD musste auch Nvidia seine 20-nm-Produkte verschieben und ließ selbst auf der hauseigenen GPU Technology Conference keine Details zur nächsten Generation nach außen dringen. Auf der CeBIT erklärten einige unserer Quellen, dass frühestens im vierten Quartal 2014 mit ersten 20-nm-GPUs von Nvidia zu rechnen sei.

Die taiwanische Firma TSMC fertigt die Chips im Auftrag von AMD und Nvidia und gestand im März Produktionsprobleme bei 20-nm-Wafern ein, ohne auf Details einzugehen. Laut Digitimes erwarte TSMC sogar, dass im vierten Quartal 2014 bereits 20 Prozent des Umsatzes aus dem Verkauf von 20-nm-Chips kommen. Gerüchten zufolge soll TSMC derzeit den A8-Kombiprozessor des im Sommer erwarteten Apple iPhone 6 produzieren – natürlich mit 20-nm-Strukturen. (mfi)

Schlanker Bürorechner

Die lüfterlosen Office-PCs der Serie EOX von Aquado sind besonders flach und passen per VESA-Mount auf die Rückseite von üblichen TFT-Monitoren. Im staubdichten Gehäuse mit 2,2 Litern Volumen stecken eine Solid-State Disk sowie ein Mainboard im Thin-Mini-ITX-Format für LGA1150-Prozessoren. Wegen des flachen Gehäuses bietet der Hersteller die Rechner nur mit sparsamen T-Modellen der Dual-Core-CPUs Pentium, Core i3 und i5 an (35 Watt TDP).

Die Basisvariante mit Pentium G3220T (2,6 GHz), 4 GByte DDR3-RAM und 128-GByte-SSD kostet 430 Euro. Für den EOX Vesa i3 Fanless mit Core i3-4130T (2,9 GHz) bei sonst gleicher Ausstattung verlangt Aquado 480 Euro. Das Top-Modell mit Core i5-4570T (2,9 GHz, 3,6 GHz Turbo) und einer Solid-State Disk mit 256 GByte kostet 580 Euro. Dazu kommt noch der Preis für das Betriebssystem. Darüber hinaus bietet Aquado einen Vor-Ort-Service zum nächsten Werktag an, der zwischen 29 (2 Jahre) und 109 Euro (5 Jahre) kostet. (chh)

Hardware-Notizen

Das Passiv-Netzteil Nightjar NJ520 von Silverstone kommt ohne Lüfter aus und gibt seine Abwärme stattdessen über Kühlrippen an der Außenseite ab. Es liefert bis zu 520 Watt und eignet sich mit zwei 6+2-Pin-Anschlüssen auch für Rechner mit leistungsfähiger Grafikkarte. Das „80Plus Platinum“ zertifizierte Nightjar NJ520 mit modularen Anschlusskabeln kostet 115 Euro.

Leistungsfähige Prozessoren bewahrt der High-End-Kühler Noctua NH-D15 mit zwei 14-cm-Lüftern vor dem Überhitzen. Er wiegt 1,3 Kilogramm, passt auf alle gängigen CPU-Fassungen und kostet 90 Euro.

Artikel kostenlos herunterladen