Quad ohne Quirl

Test & Kaufberatung | Kurztest

Das Gigabyte-Mainboard GA-J1900N-D3V ist mit einem Atom-Celeron bestückt, der ohne Lüfter auskommen soll.

Von den Atom-Prozessoren der Bay-Trail-Familie hat Intel eine große Vielfalt entwickelt. Darunter sind auch welche für Desktops, die Intel als Celerons und Pentiums verkauft – etwa den Celeron J1900, dessen vier CPU-Kerne mit Silvermont-Mikroarchitektur 2 GHz erreichen. Integriert sind außer einer „HD Graphics“-GPU auch sämtliche Chipsatz-Funktionen, trotzdem bescheidet sich dieses System-on-Chip mit einer Thermal Design Power (TDP) von 10 Watt. Freilich kann Intel keine Wunder vollbringen: Die Rechenleistung liegt um ein gutes Viertel niedriger als beim stromdurstigeren Celeron G1820 für LGA1150-Mainboards, bei Single-Thread-Software beträgt sie sogar bloß etwa ein Drittel. Und die GPU ist besonders schlapp: Es reicht zwar für HD-Videos, nicht aber für flotte 3D-Spiele. Der 3DMark Fire Strike läuft nicht einmal durch. Das können die neuen AM1-Prozessoren von AMD deutlich besser, auch wenn sie nicht viel schneller rechnen (siehe c’t 9/14, S. 22). Doch Intel zwackt den Billigheimern bekanntlich Funktionen ab: Es fehlen AVX- und AES-Befehle und man kann 4K-Displays nicht mit voller Auflösung ansteuern. ...

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