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Änderungen des Widerrufsrechts im Online-Handel

Wissen | Recht

Am 13. Juni 2014 wird in Deutschland die EU-Verbraucherrechte-Richtlinie geltendes Recht. Die Verbraucher werden sich an viele Änderungen gewöhnen müssen, die meisten zu ihrem Nachteil.

Der EU-Gesetzgeber definierte in der Vergangenheit beim Verbraucherschutz vor allem Mindeststandards. Es blieb den Mitgliedsländern überlassen, ob sie den Verbraucher besserstellen. Das neue Zauberwort heißt „Vollharmonisierung“. Das bedeutet, dass in allen 28 Mitgliedsstaaten der EU die Gesetze angeglichen werden. Nationale Extra-Rechte für Verbraucher sind dann nicht mehr möglich.

Damit will der EU-Gesetzgeber erreichen, dass sich sowohl Verbraucher als auch Unternehmer keine Gedanken darüber machen müssen, in welchem EU-Land ihr Vertragspartner sitzt. Die Vollharmonisierung soll dafür sorgen, dass gerade auch kleinere Unternehmer ihre Waren und Dienstleistungen künftig häufiger grenzüberschreitend im Internet anbieten und Verbraucher häufiger bei ausländischen Anbietern bestellen. ...

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