Pausenfüller

Bildschirmschoner für Windows programmieren

Wissen | Know-how

Ein Bildschirmschoner, der das PC-Display bevölkert, wenn der Rechner sonst nichts zu tun hat, ist die ideale Bühne für allerlei grafische Spielereien. Mit .NET und der WPF sind selbst dreidimensionale und interaktive Screensaver recht einfach selbst zu programmieren.

Eigentlich sind Bildschirmschoner überflüssig: Ihre ursprüngliche Aufgabe, nämlich das Einbrennen eines lange stillstehenden Bildes in die Phosphorschicht eines Röhrenmonitors zu verhindern, hat sich weitgehend erledigt. Die heute üblichen LC-Displays sind weit weniger anfällig für die gefürchteten Schattenbilder. Trotzdem kann es immer noch sinnvoll sein, einen Bildschirmschoner zu betreiben: Er schützt den Bildschirminhalt bei längerer Abwesenheit vor neugierigen Blicken und erzeugt bei öffentlich aufgestellten Rechnern deutlich mehr Aufmerksamkeit als ein schwarzer Bildschirm. Außerdem machen die kleinen Animationen einfach Spaß.

Video: Interaktiver Bildschirmschoner als Pausenfüller

Das Beispiel, an dem wir zeigen, wie ein Bildschirmschoner entsteht, lehnt sich an das Gewinnspiel an, zu dem wir in der letzten c’t aufgerufen hatten [1]. Dabei ging es um ein von dem klassischen Spiel „Lights Out“ inspiriertes Puzzle: Ein doppelseitiges Bild wird in quadratische Stücke zerschnitten und so auf einen virtuellen Tisch gelegt, dass auf einigen Teilen die Vorder- und auf anderen die Rückseite zu sehen ist. Der Spieler muss alle Kacheln auf eine einheitliche Seite drehen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass sich die Kacheln nicht einzeln wenden lassen, sondern immer auch ihre bis zu vier horizontal und vertikal angrenzenden Nachbarn mitnehmen. Unser Bildschirmschoner spielt dieses Spiel alleine, indem er immer wieder ein komplettes Bild auf seine Rückseite dreht. Als Bonus können Sie ihn jederzeit unterbrechen und selbst weiterspielen. ...

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  • Wenn ein Bildschirmschoner einstellbare Optionen enthält, muss er dafür einen eigenen Dialog mitbringen.