Orientierung im Innern

Lokalisierung und Navigation in öffentlichen Gebäuden

Wissen | Hintergrund

In Bahnhöfen, Einkaufszentren und Museen laufen derzeit Pilotprojekte für Indoor-Navigation. Wenn sie sich bewähren, könnte es Standard werden, sich mit dem Smartphone zum Gate, zum Joghurt oder zum musealen Meisterwerk leiten zu lassen. Noch kämpfen die Anbieter aber mit der Technik.

Berlin Hauptbahnhof. Das Gebäude besitzt zwei Gleis-Ebenen mit sechs Gleisen oben und acht Gleisen unten sowie drei Verbindungs- und Einkaufsebenen dazwischen. Der Zug kommt mit Verspätung an. Nun bleiben vier Minuten Zeit statt zwölf, um im größten Turmbahnhof Europas den Weg von Gleis 1 zum Anschlusszug auf Gleis 17 zu finden.

Ein Navigationssystem auf dem Smartphone wäre hier praktisch, um schon im Zug die Route einzugeben und ihr dann zügig, aber stressfrei zum Ziel zu folgen – stattdessen hektisches Schildersuchen ohne Ahnung, wie weit der Weg ist. Leider funktioniert GPS nur mit freiem Blick zum Himmel und Google Maps enthält nur einen Eintrag für den Hauptbahnhof als Ganzes, nicht aber für dessen Innenleben. ...

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