Leuchtfeuer an der Decke

Wie Nahfunktechnik ortsbezogene Dienste aufs Smartphone bringt

Wissen | Know-how

Mit allerhand Digitaltechnik versucht sich der stationäre Handel gegen eCommerce zu behaupten, beispielsweise mit Apps, die im Laden weiterführende Informationen zum ausgestellten Produkt anzeigen. Nahfunktechnik kann aber weitaus mehr, etwa Videos übertragen, das Licht dimmen oder den Weg des Nutzers protokollieren.

Walmart will in Kürze nur noch LED-Technik zur Ladenbeleuchtung nutzen, um Energie zu sparen. Alle neuen Geschäfte werden entsprechend geplant, die Bestandsläden nach und nach umgerüstet. Zum Einsatz kommt Technik von General Electric; trotzdem freut sich der Konkurrent Philips über die Meldung und widmet ihr einen Blog-Eintrag. Die Umrüstung auf LEDs macht nämlich den Weg frei für ein System, das ganz neue Möglichkeiten zur Kundenbindung verspricht.

Das Connected Lighting System von Philips führt den für die LED-Lampe benötigten Strom über Power over Ethernet durch ein Netzwerkkabel und schickt in beiden Richtungen Daten hindurch. Ein Chip in der LED-Lampe übersetzt eine individuelle Identifikationsnummer in Lichtimpulse, die ein Smartphone mit Kamera und passender App empfangen und auswerten kann. Die Reichweite der LED beträgt bis zu 10 Meter. Da jede Lampe andere Impulse senden kann, lassen sich über das System Informationen verteilen. Für das menschliche Auge sind die Lichtblitze angeblich unsichtbar. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

weiterführende Links

Anzeige
Anzeige